Sauerkrautpfanne – Rezept entweder vegan oder „normal“

Wenn es schnell gehen soll, habe ich immer Sauerkraut im Vorratsschrank.

Das Kraut ist arm an Kohlenhydraten (gerade mal ca. 1 g auf 100 g) und es ist ein Allrounder. Egal ob als Suppe oder als Beilage – es lässt sich toll verarbeiten. Da Sauerkraut nun auch Kohl ist, ist es reich an Vitamin C und heizt die Verdauung durch die Vergährung richtig an.

Heute habe ich eine Sauerkrautpfanne gemacht. Das Rezept kann vegan oder eben „normal“ zubereitet werden, für alle Geschmäcker also nachkochbar.

Hierzu benötigt man wirklich nicht viel. Sauerkraut (klar, oder 😉 ), Zwiebeln (die müssen einfach sein), Hähnchen oder auch eine vegane Wurst (die hat, wenn man darauf achtet, auch nicht viele Kohlenhydrate…), Gewürze wie Pfeffer, Lorbeerblatt und Wacholderbeeren (die hinterher aber wieder entfernt werden, nur des guten Geschmackes wegen).

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Zutaten:

  • Sauerkraut, fertig aus dem Supermarkt
  • Zwiebel, grob in Würfel geschnitten
  • Hähnchengeschnetzeltes oder eine vegane Wurst in Scheiben geschnitten
  • Gewürze

Zubereitung:

  • Fleisch bzw. Fleischersatz in Öl in der Pfanne kräftig anbraten – Röstaromen bringen zusätzlichen Geschmack ins Essen
  • Zwiebeln hinzu, mitbraten
  • Sauerkraut hinzufügen und alles miteinander vermengen, bei Bedarf noch etwas Wasser hinzu, damit sich die Röststoffe der Fleisch-Zwiebel-Masse vom Pfannenboden ablösen und sich so fein mit dem Sauerkraut vermengen
  • Gewürze hinzufügen und alles ca. 10 Minuten köcheln lassen.
  • Sollten Lorbeerblatt und Wacholderbeeren verwendet worden sein, vor dem Servieren wieder entfernen.

Fertig, guten Appetit

P.S.: Räuchertofu ist bestimmt auch eine denkbare Fleischalternative, ich hab es aber noch nicht probiert…

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Keto-Beilagen: Pfannengemüse

Wenn man sich Keto ernährt fallen viele klassische Beilagen wie Kartoffeln, Pommes, Nudeln, Knödel und Reis auf Grund der hohen Kohlenhydrate dieser Lebensmittel weg. Das ist wohl auch das Problem, warum keto häufig als nicht praktikabel im Alltag gilt.

Ich persönlich finde ja, dass man auch einfach mal quer denken muss. Stehen altbekannte Beilagen nicht zur Auswahl, gibt es eben andere, basta!

Gestern gab es ein Brathähnchen aus dem Ofen, gegart mit Niedrigtemperatur. So war es nach 3,5 Stunden so zart, ein Traum. Aber das kann echt jeder zubereiten, Hähnchen aufs Blech, ab in den Ofen, anstellen, nach und nach die Temperatur hochdrehen, ganz zum Schluss dem Vogel noch einmal Dampf geben, dass die Haut schön kross wird, fertig.

Normal hätte es wohl zum Hähnchen Pommes als Beilage gegeben. Fällt ja jetzt weg, was tun? Was anderes dazu als Beilage zaubern, ganz einfach.

Ich esse Gemüse in allen Variationen nun sehr gerne und bin auch hoffnungslos kreativ, wenn es um die Verarbeitung und Zubereitung geht. Ein Blick ins Gemüsefach und irgendeine Eingebung, was man aus dem Vorhandenen machen kann, kommt und los gehts.

Gestern kam mir die Idee von einem einfachen Pfannengemüse. Total einfach, aber total köstlich, unendlich vielseitig, da nur durch die Verwendung von anderen Gewürzen wieder und wieder ein neuer Geschmack entsteht.

Als Beilage zum Hähnchen habe ich nun die mediterrane Version ausgewählt. Italienische Kräuter, Salz und Pfeffer, nicht mehr, nicht weniger.

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Zutaten:

  • Zwiebeln, grob in Würfel geschnitten
  • Champions, geviertelt
  • Paprika, in Stücke geschnitten
  • Tomaten, kleingeschnitten
  • Salz, Pfeffer, Oregano, Basilikum, Thymian, Rosmarin (oder was sonst noch so Gusto ist)

Zubereitung:

  • Gemüse putzen und kleinschneiden
  • Fett – ich bevorzuge Kokosfett – in einer Pfanne erhitzen und Zwiebeln und Champignons anbraten
  • Paprika mit in die Pfanne geben, Tomaten zufügen und mürbe braten (so wird eine Art Tomatensugo gezogen und man hat gleich eine Sauce mit viel Geschmack)
  • Nach Belieben würzen und fertig ist die schnelle, einfache und einfach köstliche Beilage, die einer „klassischen Beilage“ in überhaupt nichts nachsteht.

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Asiatisch angehauchte Reisblatt-Röllchen

Wer kennt das nicht: irgendwelche Reste im Kühlschrank, Gemüse, das beim letzten Kochen noch nicht verarbeitet wurde, aber zu wenig für eine komplette Mahlzeit ist.

Mir ist es heute mit etwas Reis, Paprika und Pilzen so gegangen. 

Also habe ich kurzerhand asiatisch angehauchte Reisblatt-Röllchen gemacht. Super einfach, schnell und köstlich!!

Zutaten:

  • Kurz in Wasser eingeweichte Reisblätter
  • Gemüse nach Wahl, kleingeschnitten – ich habe eben Paprika, Pilze und Zwiebeln sowie einige Cocktailtomaten verwendet
  • Nach Belieben Reis als Füll- und Sättigungsgrundlage
  • Etwas Sauce zum Dippen

Zubereitung:

  • Die Reisblätter kurz einweichen und auf ein Brettchen legen
  • Zutaten für die Füllung schneiden 
  • Die Zutaten für die Füllung auf das Reisblätter legen, am besten ist die Position etwas weiter am Rand, denn so kann man besser das Röllchen rollen
  • Unten und oben einklappen und dann vorsichtig die Seite mit der Füllung hin zur leeren Seite hin recht straff aufrollen. 
  • Wichtig: nicht zu viel Füllung auf das Reisblatt geben, da es etwas empfindlich ist und reißen könnte.

Fertig ist eine schnelle und gesunde Mahlzeit. Zum Verzehr kann man das Röllchen noch in einen Dipp trunken.

Perfekt auch als kleines Mittagessen im Büro.

OnePot Gemüse-Pasta mit glutenfreien Maisnudeln

Bisher habe ich mich noch nicht an dieses neumodische „OnePot Pasta-Ding“ rangetraut. Bis heute! Im Vorratsraum sind mir noch glutenfreie Maisnudeln über den Weg gelaufen. Gut, das MHD war etwas drüber, aber ist mir bei Trockenvorräten tatsächlich egal, wenn sie noch verschlossen, kühl und dunkel gelagert haben. 

Aus meiner Erinnerung hatte ich diese Maisnudeln jedoch als schlechte und freudlose Alternative zu herkömmlicher Pasta in Erinnerung. Zum Wegwerfen waren sie mir aber auch zu schade. Also war Kreativität gefragt. Was mach ich mit diesen Nudeln…ein Blick in den Kühlschrank eröffnete mir nur eine Möglichkeit: Nudeln mit Gemüsesauce. Tomatenmark war aus, naja, dafür sind diverse Currypasten da und Kokoswasser. Daraus lässt sich etwas zaubern. Passt ja auch viel besser in mein Detox-Programm. Weizenprodukte sollen wegen des Glutens gemieden werden, Milchprodukte sowieso. Ein 

Zutaten:

  • Ein Topf
  • Etwas Pasta (ich hatte zwei Hände voll)
  • 1 Zwiebel, grob zerkleinert
  • Paprika, in Würfel geschnitten
  • Brokkoli, in Röschen geschnitten
  • Blattspinat
  • Kokoswasser
  • Gleiche Menge an Wasser 
  • Currypaste (ich hatte zu all dem grünen Gemüse grüne Currypaste benutzt)
  • Etwas Speisestärke, in etwas Wasser angerührt

Zubereitung:

  • Gemüse und Pasta in den Topf füllen, mit Kokoswasser und dem normalen Wasser auffüllen und für ca. 10 Minuten kochen, gelegentlich umrühren.
  • Speisestärke mit Wasser und Currypaste verrühren und zur Pasta geben, aufkochen lassen, damit die Sauce durch die Speisestärke sämig wird.