OnePot Gemüse-Pasta mit glutenfreien Maisnudeln

Bisher habe ich mich noch nicht an dieses neumodische „OnePot Pasta-Ding“ rangetraut. Bis heute! Im Vorratsraum sind mir noch glutenfreie Maisnudeln über den Weg gelaufen. Gut, das MHD war etwas drüber, aber ist mir bei Trockenvorräten tatsächlich egal, wenn sie noch verschlossen, kühl und dunkel gelagert haben. 

Aus meiner Erinnerung hatte ich diese Maisnudeln jedoch als schlechte und freudlose Alternative zu herkömmlicher Pasta in Erinnerung. Zum Wegwerfen waren sie mir aber auch zu schade. Also war Kreativität gefragt. Was mach ich mit diesen Nudeln…ein Blick in den Kühlschrank eröffnete mir nur eine Möglichkeit: Nudeln mit Gemüsesauce. Tomatenmark war aus, naja, dafür sind diverse Currypasten da und Kokoswasser. Daraus lässt sich etwas zaubern. Passt ja auch viel besser in mein Detox-Programm. Weizenprodukte sollen wegen des Glutens gemieden werden, Milchprodukte sowieso. Ein 

Zutaten:

  • Ein Topf
  • Etwas Pasta (ich hatte zwei Hände voll)
  • 1 Zwiebel, grob zerkleinert
  • Paprika, in Würfel geschnitten
  • Brokkoli, in Röschen geschnitten
  • Blattspinat
  • Kokoswasser
  • Gleiche Menge an Wasser 
  • Currypaste (ich hatte zu all dem grünen Gemüse grüne Currypaste benutzt)
  • Etwas Speisestärke, in etwas Wasser angerührt

Zubereitung:

  • Gemüse und Pasta in den Topf füllen, mit Kokoswasser und dem normalen Wasser auffüllen und für ca. 10 Minuten kochen, gelegentlich umrühren.
  • Speisestärke mit Wasser und Currypaste verrühren und zur Pasta geben, aufkochen lassen, damit die Sauce durch die Speisestärke sämig wird.

Die Fastenzeit ist vorüber, so geht es weiter…

Nun sind zwei Wochen Detox-Fasten um – die Zeit verging letztlich doch sehr schnell! Ich fühle mich erleichtert, in allen Beziehungen. Sieht man mal vom Gewichts- und Umfangverlust ab, fühle ich mich auch vom Kopf erleichtert, da ich es geschafft habe, eine Ernährungsumstellung zu vollziehen. Mein Verdauungstrakt hat sich auch wieder normalisiert, meine Leistungsfähigkeit und mein „Denkvermögen“ haben sich erhöht. Ich bin derzeit nicht so stressanfällig, sondern bleibe auch in schwierigen Situationen ruhig und gelassen. Das hat mich etwas gewundert, denn teilweise hatte ich das Gefühl, insgesamt gereizt zu sein. So kann man sich täuschen…

Derzeit lese ich das aktuelle Buch von Kimberly Snyder und Deepak Chopra „Radical Beauty – How to transforn yourself from the inside out“. Endlich sind nicht nur reine Ernährungsaspekte angesprochen, sondern auch Beautytipps und Tipps für mehr Selbstzufriedenheit im Buch enthalten. Letztlich kommt doch alles zusammen, wenn man sich rundum wohlfühlen will. Eine gesunde Ernährung allein ist eben doch  nicht alles!

Ab morgen werde ich wieder nach den Grundsätzen von Kimberly Synder leben. Nicht nur ihre Ernärungsphilosophie „von leicht nach schwer“ zu essen, sondern auch insgesamt meinen Fokus so zu verlagern, dass ich innerlich ausgeglichen und mit mir und meinem Körper zufrieden sein kann. Ich bin sehr gespannt, ob mir das gelingen wird. Als ich in 2014 damit begonnen habe, mich nach den Grundsätzen von Kimberly zu ernähren und nach Detox-Prinzipien zu leben, ging es mir sehr gut. Doch dAnn „sündigte“ ich wieder mit ungesunden Ernährungsweise, weil ich gestresst und genervt war; ich hatte schlichtweg keine Lust und keine Kraft, ihre Grundsätze in allen Konsequenzen zu verfolgen. Das hat sich schnell gerächt, ich fühlte mich noch abgeschlagener und genervter von allem und jedem. Also wieder selbst durchpariert und wieder besonnen, es ging mir wieder besser.

Ich hoffe für diesen Anlauf, dass ich nunmehr die Kraft und den Antrieb habe, dauerhaft diese Philosophie zu leben. Ich bin sehr gespannt, was die kommende Zeit bringen wird.

Die erste Woche „Detox“… es schreit nach Fortsetzung

Meine erste Woche „Detox“ ist nun geschafft. Nach den fetten Weihnachtstagen fiel es mir leichter als gedacht, auf feste Nahrung zu verzichten und mich von Smoothies, Brühe und Kräutertees zu ernähren.

Da ich ja die besten Kollegen der Welt habe, die auch sehr auf eine gesunde Ernährung achten, haben wir uns überlegt, dass wir am Vormittag auch statt Kaffeepause eine „Smoothie-Pause“ einlegen. So bringt jeder Obst und Gemüse mit und dann wird gemixt (eine Kollegin hat ihren nicht mehr benötigten Blender mitgebracht) – eine herrliche und vor allem gesunde Alternative zum Kaffee. Und so entstehen jeden Tag aufs neue köstliche Smoothie-Variationen. Ich bin echt froh, solch tolle Kollegen zu haben, die meine Leidenschaft „gesunde Ernährung“ teilen.

In der kommenden Woche wollte ich ja eigentlich wieder „Beauty Detox“ nach Kimberly Snyder anfangen, aber ich habe mich entschieden, noch mindestens eine Woche zu fasten. Mein Mann macht mit, ich freue mich, denn so fällt es einfach leichter, wenn man sich gegenseitig motivieren kann.

Für die kommende Woche habe ich dann vorhin schon fleißig eingekauft. Neben Grünkohl, Brokkoli und Salat habe ich Ananas, Orangen, Zitronen und Gurke eingekauft. Äpfel, Birnen, Bananen und Ruccola sind noch da, es werden sich wieder  leckere Smoothies draus machen lassen.

Fazit nach einer Woche: es lohnt sich, zu fasten.

 

Bin wieder da :)

So, nach laaaanger Pause bin ich wieder da! Urlaub, Fortbildung und dann ein neuer Arbeitsbereich haben mich mehr gefordert als ich dachte.

Nach den opulenten Feiertagen befinde ich mich zwar gerade in einer Detox-Kur, dennoch habe ich einige neue köstliche Rezepte im Köcher, die ich hier neben meinen Erfahrungen zu meiner Detox-Kur veröffentlich werde.

Aber warum Detox? Ich habe das Gefühl, dass die letzte Zeit mit all den veränderten Umständen meinen Körper mehr gestresst hat als es gut für ihn war und er mal wieder „ins Lot“ kommen muss. Also Giftstoffe raus und gute Vitalstoffe in ihn rein.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass eine „Fastenkur“ als Beginn immer besonders wirksam ist. Also faste ich seit dieser Woche Montag. Fasten ist bei mir der Verzicht auf feste Nahrung, Zucker, Salz und Zusatzstoffe. Morgens beginne ich meinen Tag mit einem Becher lauwarmen Apfelessig-Wasser. Nicht der perfekte Start in den Tag (Kaffee wäre mir lieber, aber wir sind hier schließlich nicht bei „Wünsch Dir was…“!! Dann trinke ich über den Tag Kräutertees, die die Entwässerung unterstützen und zu Mittag und zum Abend einen grünen Smoothie. Am Abend gönne ich mir gerne noch ein Gurken-Ingwer-Limetten-Wasser.

Da ich mir keinen Urlaub für diese erste Phase meiner Detox-Kur genommen habe, merke ich, dass es mir schon an die Substanz geht und ich abends müde und erschlagen vom Tag bin, doch am nächsten Morgen sind die Speicher wieder voll 😀 und ich starte motiviert in den nächsten Tag.

Ein wenig leichten Ausdauersport mache ich alle zwei Tage. Das regt den Kreislauf und Stoffwechsel zusätzlich an.

Ab kommender Woche werde ich wieder nach den Grundsätzen von Kimberly Snyder leben. Mehr dazu dann ab kommender Woche…!!!

Mein derzeitiger Lieblings-Smoothie:

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  • Rucola
  • Romana-Salat
  • Spinat
  • Gurke
  • Petersilie
  • Birne (oder Apfel, was gerade da ist 😉)
  • Etwas Banane
  • 250 ml Wasser

Zubereitung:

Alles in den Blender geben und zu einem wunderbar grünen Smoothie mixen.

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Erdbeer-Limetten-Basilikum-Dressing

Hier mal ganz schnell eines meiner Lieblings-Salatdressings: das Erdbeer-Limetten-Basilikum-Dressing. Fruchtig frisch, passt perfekt zu einem sommerlichen Salat in der Mittagspause 🙂 !! Und schnell gemacht ist es zudem, also ein klarer Pluspunkt.

Zutaten:

  • Basilikum (nach Belieben)
  • Erdbeeren (nach Belieben, wenn sie schön süß sind, schmeckt das Dressing noch viel besser) – außerhalb der Saison tun es auch TK-Beeren
  • Saft einer Limette
  • 1 Knoblauchzehe
  • Apfelessig, am besten naturtrüb
  • etwas hochwertiges Olivenöl
  • etwas Natursalz (ich nehme für dieses Dressing ausschließlich von der Sonne getrocknetes Salz, es hat so einen feinen Eigengeschmack, der an Urlaub erinnert und außerdem nicht chemisch bearbeitet ist)

Zubereitung:

Super einfach: alles in den Mixer geben und bis zur gewünschten Konsistenz mixen, fertig!!

herbstliche Gemüsenudeln

Kürbis, überall gibt es jetzt Kürbis – herrlich herbstlich.

Da ich mir vor einiger Zeit vom bekannten Kaffeeröster einen Spiralschneider für Gemüse gegönnt habe, der besser zu händeln ist als der allseits Umworbene, musste ich ihn heute einmal mehr auf Herz und Nieren prüfen. 

Daher gab es heute herbstliche Gemüsenudeln mit einer Kürbis-Tomaten-Paprika-Sauce. Das ist so ein Gericht, was kaum Kalorien hat, aber trotzdem an Bella Italia erinnert, obwohl es mit Pasta nicht viel gemeinsam hat außer der Form der Gemüsenudeln. Trotzdem ist es köstlich, schnell zubereitet und einfach mal Abwechslung auf den Pastatellern.

Zutaten:

  • 2 Zucchini für die Nudeln
  • Kürbis
  • Zwiebel
  • Paprika
  • Tomaten
  • Tomatenmark
  • Wasser
  • Salz
  • Pfeffer
  • Gewürze nach Belieben

Zubereitung:

  • Kürbis, Zwiebeln, Tomaten und Paprika kleinschneiden
  • Zucchini mit dem Spiralschneider zu Spagetti verarbeiten
  • In einer Pfanne etwas Öl erhitzen, die Zwiebeln darin glasig anbraten, die Tomaten zufügen und zerkochen
  • Die Kürbisstücke zufügen und mitgaren
  • Die Paprikastücke ebenfalls zufügen und mitgaren
  • Mit Tomatenmark und Wasser aufgießen und noch ein wenig köcheln lassen
  • Mit Salz, Pfeffer und Gewürzen würzen

Die (rohen) Gemüsenudeln auf Tellern anrichten und die Sauce darüber verteilen.

Wer mag, kann noch etwas (richtigen) Parmesan darüber streuen. Aber auch Parmesan aus Cashews macht sich toll. Hierzu einfach eine Handvoll Cashews in den „Mr. Magic“ und kurz zerkleinern, fertig ist der vegane Parmesan.

Guten Appetit!