der perfekte Biskuitboden

Zugegeben, ich backe mittlerweile sehr ungern. Man muss sich genau an Rezepte halten und mein ach so geliebtes „frei Schnauze“ muss ich hierbei gänzlich beiseite schieben, um ein akzeptables Ergebnis zu erhalten.

Doch manchmal lässt es sich nicht vermeiden, doch mal einen Kuchen/eine Torte zu backen. So auch dieses Wochenende, denn meine Mutter feiert ihren runden Geburtstag und die Familie hat sich angesagt. Da fragt das gute Töchterchen natürlich, ob ich einen Kuchen beisteuern soll. Mit einem „brauchst Du nicht“ hätte ich eigentlich gerechnet, aber denkste Puppe! Also hab ich mich für eine Käse-Sahnetorte angemeldet. Die kann ich gut und mache sie doch recht häufig und kann das Rezept (fast) auswendig. Der Aufwand hält sich zum Glück hierbei auch in Grenzen.

Das A&O ist ein wunderbarer Biskuitboden. Nach langem probieren hab ich endlich ein Rezept gefunden, das gelingsicher ist.

Zutaten:

  • 6 Eier (ich bekomme von einer Kollegin immer Eier von glücklichen Hühnern 🙂 )
  • 150 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 50 g Speisestärke
  • 150 g Mehl
  • Musik (sonst macht mir das Backen überhaupt keinen Spaß 😉 )

Zubereitung:

  • Die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker aufschlagen und so lange schlagen bis eine schön dicke cremige Masse entstanden ist
  • Zwischendurch den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen.
  • Mehr und Speisestärke vermischen und durch ein Sieb langsam in die Zucker-Eimasse reinsieben. Dieses Sieben ist wichtig, damit Luft in das Mehl kommt und der Biskuit besonders fluffig wird
  • Die Biskuitmasse nun in eine Springform (ich benutze eine 26er Form) füllen. Entweder Backpapier nutzen oder die Springform gut einfetten.
  • Die Form geht nun für ca. 60 Minuten in den Ofen.
  • Sollte der Biskuit im Ofen oben zu dunkel werden, während des Backvorgangs einfach mit Backpapier oder Pergament abdecken

Das Resultat ist ein wunderbar fluffiger und hoher Biskuitboden, mit dem man nun nicht nur Käse-Sahnetorte zaubern kann. Man kann auch gut und gerne nicht nur zwei Böden aus ihm machen, auch 3 Böden sind durchaus möglich, je nachdem, wozu der Biskuit hinterher dienen soll.

Teilweise backe ich den Boden auch schon ein paar Tage vor der eigentlichen Zubereitung der Torte und friere ihn zwischenzeitlich ein und hole ihn erst kurz vor aus dem Froster. Das tut dem Boden keinen Abbruch in seiner Beschaffenheit.

Viel Erfolg beim Nachbacken, es lohnt sich!!

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Zander mit Kartoffelsalat

Manchmal muss es abends flott gehen. Daher essen wir gerne mal gebratenen Fisch. Besonders gern essen wir zum gebratenen Fisch meinen Kartoffelsalat. Den bereite ich oft schon einen Tag vorher vor, damit der Salat auch schön durchgezogen ist.

Vor einiger Zeit habe ich Zanderfilet auf dem Fischgroßmarkt gekauft. Zander ist ein herrlicher Fisch, festes Fleisch und geschmacklich herausragend.

Zutaten:

Zubereitung:

  • Das Zanderfilet salzen und mehlieren (für das Bild habe ich die Hautseite erst in der Pfanne kurz vor dem ersten Wenden mehliert)
  • In einer Pfanne ausreichend Butter zerlassen und dem Zander zunächst auf der Filetseite anbraten, dann vorsichtig wenden und die Hautseite anbraten. Wichtig: nur mit mäßiger Hitze anbraten!!
  • Kartoffelsalat und Zander auf einem Teller anrichten und genießen!

Pekingsuppe 

Ich liebe es, abends eine heiße Suppe zu essen. Da ich die Suppe beim Chinesen sehr gerne esse, hab ich mal versucht, diese nachzukochen. 

Das Resultat ist durchaus geglückt. Vorteil meiner Variante: kein Glutamat, keine Zusatzstoffe – herrlich!!


Zutaten:

  • Zwiebeln, in Würfel geschnitten
  • Paprika, in Würfel geschnitten
  • Etwas Ingwer, sehr fein geschnitten
  • Tomate, gewürfelt
  • Bambussprossen, in feine Streifen geschnitten 
  • Kokoswasser
  • Wasser 
  • Rote Currypaste
  • Etwas Essig
  • Etwas Sojasauce 
  • Speisestärke
  • Tomatenmark
  • Zwei Eier verquirlt

Zubereitung:

  • Zwiebeln in etwas Kokosöl glasig dünsten
  • Kokoswasser zufügen und Currypaste einrühren
  • Mit Wasser, Essig, Sojasauce und Tomatenmark auffüllen
  • Paprika, Tomaten, Ingwer und Bambus zufügen und köcheln lassen
  • Speisestärke mit etwas Wasser verrühren und in die Suppe einrühren (so entsteht eine feine Sämigkeit)
  • Etwa 20 weitere Minuten köcheln lassen
  • Kurz vor Ende der Kochzeit langsam das verquirlte Ei einrühren, dass es Fäden zieht.

Guten Appetit!

gefüllte Tortillawraps

Alternativ zu meinem gefüllten Naan-Brot kann man ja auch Tortilla-Fladen sehr schnell zu einem leckeren Wrap zubereiten.

Zutaten:

  • Tortilla-Fladen
  • Zwiebeln, in Würfel geschnitten
  • Pilze, in Scheiben geschnitten
  • wieFleisch (wieHuhn) oder „richtiges“ Hühnchenfleisch, in feine Streifen geschnitten
  • Paprika, in Streifen geschnitten oder auch gewürfel
  • Salat, in Streifen geschnitten
  • Sauce nach Wahl und Gusto (z. B. (Curry-)Ketchup, Asia-Sauce oder Zaziki)

Zubereitung:

  • Zwiebeln in Kokosfett glasig in einer Pfanne anbraten, Fleisch zugeben und anbraten
  • Tortilla-Faden im Ofen erwärmen
  • Hühnchen-Pilz-Zwiebeln- Mischung auf den Tortilla-Fladem geben, etwas Sauce auf die Mischung geben und dann mit dem Gemüse auffüllen. Bei Bedarf noch etwas Sauce draufgeben
  • Den Wrap erst unten einschlafen und dann vorsichtig einrollen.

gefülltes Naan-Brot mit wieBacon

Asia-Wochen bei den Discountern sind toll. Da gibt es immer mal wieder leckere Dinge zu kaufen, die man sonst nicht auf dem Einkaufszettel hat. So habe ich neulich Naan-Brot entdeckt und mir fiel auf, dass der letzte Besuch beim Inder laaaaaange her ist ;)…

Ein leichtes und köstliches Abendessen sind gefüllte Tortilla-Wraps. Etwas abgewandelt ergibt es gefülltes Naan-Brot.

Zutaten:

  • Naan-Brot
  • Salat, geschnippelt
  • Paprika, gewürfelt
  • Zwiebeln, gewürfelt
  • Tomate, gewürfelt
  • Optional Hähnchenbrustfilet, fein geschnitten oder alternativ wieFleisch (dieses Mal habe ich wieBacon verwendet)
  • Sauce nach Wahl und Gusto (z. B. (Curry-)Ketchup, Asia-Sauce oder Zaziki)

Zubereitung:

  • Zwiebeln in Kokosfett glasig in einer Pfanne anbraten, Fleisch zugeben und anbraten
  • Naan-Brot im Ofen erwärmen
  • Wenn das Naan-Brot fertig ist, vorsichtig aufschneiden wie bei einer Dönertasche
  • Hühnchen-Zwiebeln- Mischung in die Naan-Tasche einfüllen, etwas Sauce auf die Mischung geben und dann mit dem Gemüse auffüllen. Bei Bedarf noch etwas Sauce draufgeben und es sich schmecken lassen.

Alternativ kann man natürlich mit den gleichen Zutaten eine gefüllte Tortilla zubereiten, einfach statt Naan-Brot einen Tortillafladen verwenden.

Kichererbsen-Curry

Bei Durchsicht meiner Vorräte habe ich vor einiger Zeit noch eine Dose Kicherebsen entdeckt. Die wollte nun doch endlich mal verbraucht werden und so habe ich mich entschlossen, ein Kicherebsen-Curry zu kochen.

Zutaten:

  • 1 Dose Kicherebsen, gut abgespült
  • 1 Packung Kokosmilch
  • Currypaste, rot, gelb, grün, ganz nach Geschmack
  • Zwiebeln, fein gewürfelt
  • Karotten, gewürfelt
  • Blattspinat, ich bevorzuge frischen Blattspinat
  • Brokkoli, in Röschen geschnitten
  • Reis als Beilage

Zubereitung:

  • Reis kochen
  • In einer Pfanne die Currypaste mit der Kokosmilch verrühren und einmal kurz aufkochen
  • Dann die Zwiebeln und die Möhren dazugeben und köcheln lassen
  • Sind die Möhren etwas weich geworden, die Kichererbsen und den Brokkoli hinzugeben und einige Minuten mitkochen lassen 
  • Kurz vor Ende der Garzeit den Blattspinat hinzugeben. Kurz aufkochen lassen und dann ist das Curry auch schon fertig.
  • Mit Reis auf einem Teller anrichten.
  • Fertig!

Die Fastenzeit ist vorüber, so geht es weiter…

Nun sind zwei Wochen Detox-Fasten um – die Zeit verging letztlich doch sehr schnell! Ich fühle mich erleichtert, in allen Beziehungen. Sieht man mal vom Gewichts- und Umfangverlust ab, fühle ich mich auch vom Kopf erleichtert, da ich es geschafft habe, eine Ernährungsumstellung zu vollziehen. Mein Verdauungstrakt hat sich auch wieder normalisiert, meine Leistungsfähigkeit und mein „Denkvermögen“ haben sich erhöht. Ich bin derzeit nicht so stressanfällig, sondern bleibe auch in schwierigen Situationen ruhig und gelassen. Das hat mich etwas gewundert, denn teilweise hatte ich das Gefühl, insgesamt gereizt zu sein. So kann man sich täuschen…

Derzeit lese ich das aktuelle Buch von Kimberly Snyder und Deepak Chopra „Radical Beauty – How to transforn yourself from the inside out“. Endlich sind nicht nur reine Ernährungsaspekte angesprochen, sondern auch Beautytipps und Tipps für mehr Selbstzufriedenheit im Buch enthalten. Letztlich kommt doch alles zusammen, wenn man sich rundum wohlfühlen will. Eine gesunde Ernährung allein ist eben doch  nicht alles!

Ab morgen werde ich wieder nach den Grundsätzen von Kimberly Synder leben. Nicht nur ihre Ernärungsphilosophie „von leicht nach schwer“ zu essen, sondern auch insgesamt meinen Fokus so zu verlagern, dass ich innerlich ausgeglichen und mit mir und meinem Körper zufrieden sein kann. Ich bin sehr gespannt, ob mir das gelingen wird. Als ich in 2014 damit begonnen habe, mich nach den Grundsätzen von Kimberly zu ernähren und nach Detox-Prinzipien zu leben, ging es mir sehr gut. Doch dAnn „sündigte“ ich wieder mit ungesunden Ernährungsweise, weil ich gestresst und genervt war; ich hatte schlichtweg keine Lust und keine Kraft, ihre Grundsätze in allen Konsequenzen zu verfolgen. Das hat sich schnell gerächt, ich fühlte mich noch abgeschlagener und genervter von allem und jedem. Also wieder selbst durchpariert und wieder besonnen, es ging mir wieder besser.

Ich hoffe für diesen Anlauf, dass ich nunmehr die Kraft und den Antrieb habe, dauerhaft diese Philosophie zu leben. Ich bin sehr gespannt, was die kommende Zeit bringen wird.

Smoothies im Büro

Wie bereits erwähnt, habe ich die tollsten Kollegen der Welt. Das Thema Ernährung steht bei uns hoch im Kurs und so machen wir ja jetzt statt Kaffeepause Smoothie-Pause. Heute gab es einen Smoothie aus Kokoswasser-Basis und ich muss sagen, dass dieses Kokoswasser den Smoothie perfekt abgerundet hat. Die grünen Bestandteile waren so gut überlagert und die Süße der vollreifen Birne und Banane kam gut zur Geltung.

Ich finde dieses tägliche Event der Smoothie-Herstellung herrlich. Das ist gelebtes Teamwork und Gesundheitsmanagement in einem. Es wird gemeinsam beratschlagt, was in den Smoothie reinkommt, dann wird fix gemeinsam geschnippelt, gemeinsam genossen und hinterher gemeinsam kurz abgewaschen. Die perfekte und vor allem gesunde Pause!!

Zutaten unseres heutigen Wochenstart-Smoothie:

  • Spinat (TK)
  • Grünkohl (TK)
  • 1 Mandarine
  • 1 vollreife Birne
  • 1/2 vollreife Banane
  • Saft einer halben Limetten
  • 400 ml Kokoswasser
  • 1 Prise Kerne-Mix

Zubereitung:

Alles in den Blender und ca. eine Minute auf höchster Stufe mixen. Danach genießen und gut!!!

Leider war die vormittägliche Köstlichkeit so schnell wieder ausgetrunken, dass sich keine Gelegenheit für ein Bild  ergab 😉

Mal sehen, was wir morgen kreieren…

Gedanken…

Heute fühle ich mich irgendwie ausgelaugt. Statt einer lockeren Trainingseinheit ziehe ich Entspannung in der Sauna vor. Wärme und Ruhe tun gut. So kann ich meinen Gedanken freien Lauf lassen…

Ich stelle immer wieder fest, dass ich ein Mensch bin, der sehr ruhebedürftig ist. Mit Ruhe meine ich Stille, für mich alleine sein. Niemand der mich volltextet, kein Radio, kein Fernsehen, die mich vollblubbern. Die Zeiten werden immer hektischer, alles wird schneller, bunter, Reizüberflutung. Ein Buch, eine Tasse Tee, Stille – der Ausgleich zum hektischen Alltag, herrlich. Oder einfach mal seine Gedanken niederschreiben wie jetzt gerade, ein wenig Reflexion betreiben.

Diese Zeiten sind ganz wichtig für mich geworden. So schaffe ich den nötigen Abstand zu meinem Beruf, der mich fordert. Es ist nicht meine Berufung, womit ich meine Brötchen vediene, aber es macht mir dennoch Freude, was ich tue. Meine Kollegen haben daran durchaus einen sehr großen Anteil. Die Zusammenarbeit ist großartig, einer ist für den anderen da, man hilft sich gegenseitig, hört dem anderen zu, kann auch mal Dampf ablassen. Aber die Arbeit ist nicht alles. Abschalten von den stressigen Phasen – und die werden immer mehr – rückt zunehmend in den Mittelpunkt. Nur so schafft man die Distanz zur Arbeit und lässt die Probleme dort, wo sie hingehören: im Büro! Wie oft habe ich mich schon beim Kochen, mit meinen Gedanken einen Fall durchzudenken und nach der Lösung zu forschen. Nein, diese Gedanken gehören nicht in die Freizeit! Abschalten, sich freimachen, sich auf die wichtigen Dinge des Lebens konzentrieren!

 Frei nach Florian Illies in Generation Golf: Woher komme ich? Wohin gehe ich und warum weiß mein Golf die Antwort? Das sind die Fragen, die entscheidend sind. Wobei ich meinen Golf nicht um Antwort fragen kann, den gibt es nicht mehr ;)…

Ich stehe in meinem Mittelpunkt, nicht die Arbeit. Ich muss in mir selbst ruhen, nur dann schaffe ich es, den Herausforderungen des Alltags entgegenzutreten und sie zu meistern. Ich kann nicht nur für andere zur Verfügung stehen und mich dabei vergessen. Ich darf mich nicht über Gebühr von den Medien beeinflussen lassen, sondern mir selbst ein Urteil bilden. Ich darf mich nicht von der Mode diktieren lassen, was en Vogue ist, ich habe meinen eigenen Style und zeige ihn mit Stolz, denn ich bin ein Individuum, das nicht im Sog der breiten Masse untergehen will und auch nicht wird.

Und um mir all das zu vergegenwärtigen, benötige ich Ruhe und Zeit für Stille, um immer wieder meine innere Mitte zu finden und in ihr zu ruhen. Um dann doch wieder für andere da zu sein, Dinge klar zu beurteilen und einfach ich zu sein.

Die erste Woche „Detox“… es schreit nach Fortsetzung

Meine erste Woche „Detox“ ist nun geschafft. Nach den fetten Weihnachtstagen fiel es mir leichter als gedacht, auf feste Nahrung zu verzichten und mich von Smoothies, Brühe und Kräutertees zu ernähren.

Da ich ja die besten Kollegen der Welt habe, die auch sehr auf eine gesunde Ernährung achten, haben wir uns überlegt, dass wir am Vormittag auch statt Kaffeepause eine „Smoothie-Pause“ einlegen. So bringt jeder Obst und Gemüse mit und dann wird gemixt (eine Kollegin hat ihren nicht mehr benötigten Blender mitgebracht) – eine herrliche und vor allem gesunde Alternative zum Kaffee. Und so entstehen jeden Tag aufs neue köstliche Smoothie-Variationen. Ich bin echt froh, solch tolle Kollegen zu haben, die meine Leidenschaft „gesunde Ernährung“ teilen.

In der kommenden Woche wollte ich ja eigentlich wieder „Beauty Detox“ nach Kimberly Snyder anfangen, aber ich habe mich entschieden, noch mindestens eine Woche zu fasten. Mein Mann macht mit, ich freue mich, denn so fällt es einfach leichter, wenn man sich gegenseitig motivieren kann.

Für die kommende Woche habe ich dann vorhin schon fleißig eingekauft. Neben Grünkohl, Brokkoli und Salat habe ich Ananas, Orangen, Zitronen und Gurke eingekauft. Äpfel, Birnen, Bananen und Ruccola sind noch da, es werden sich wieder  leckere Smoothies draus machen lassen.

Fazit nach einer Woche: es lohnt sich, zu fasten.