Keto

Im August 2017 habe – ausgelöst durch eine Diät – eine Ernährungsumstellung durchgeführt.

Ich habe im Rahmen einer Proteindiät weitgehend auf Kohlenhydrate verzichtet und mich von überwiegend Eiweiß ernährt. Man kann das mit low Carb vergleichen, nur dass man bei low Carb bis zu 150g Kohlenhydrate essen kann, bei meiner Proteindiät müssen die Kohlenhydrate auf ca. 50g am Tag reduziert werden.

Diät ohne Hungern, kein Muskelabbau – „wunderbar“ dachte ich mir.

Zum Frühstück gab es Kaffee und ein Brötchen, mittags waren Salat in allen Variationen auf dem Speiseplan und abends gab es etwas Proteinhaltiges wie Geflügel oder gern Tofu mit viel Gemüse oder auch mal Eierspeisen wie Rührei oder Spiegeleier. Zwischendurch und gerne nach dem Sport hab es Eiweißshakes aus Kokoswasser und einem Eiweißpulver mit wenig Kohlenhydraten und frischen Beerenfrüchten.

Der Erfolg der Diät war grandios. Ich hatte tatsächlich wenig Hunger, hatte keine Leistungseinbrüche beim Sport und meine Fettpolster schmolzen dahin, von ganz alleine.

Da man bei solchen Diäten immer mit dem gefürchteten Jo-Jo-Effekt rechnen muss, war für mich klar, da muss jetzt auch eine dauerhafte Ernährungsumstellung her.

Das Netz ist voll mit Ernährungsweisen, es erschlägt einen förmlich.

Low Carb habe ich zunächst in die engere Wahl genommen. Beim Rezepte suchen bin ich auf die noch extremere Form von low Carb entdeckt: die ketogene Ernährung.

Wikipedia sagt als Definition der ketogenen Ernährung folgendes:

„Die ketogene Diät ist eine kohlenhydratlimitierte, protein- und energiebilanzierte und deshalb fettreiche Form der diätetischen Ernährung, die den Hungerstoffwechsel in bestimmten Aspekten imitiert. In dieser Ernährungsform bezieht der Körper seinen Energiebedarf nicht mehr aus FettundGlukose, sondern nur noch aus Fett und daraus im Körper aufgebautem Glukoseersatz, den namensgebenden Ketonkörpern.“

Aha…

Also Kohlenhydrate aus dem Speiseplan verringern, Proteine und vor allem gute Fette in den Speiseplan einbauen. Hu, gerade Fett… jahrelang war Fett der Bestandteil in meiner Nahrung, den ich gemieden habe wie der Teufel das Weihwasser und nun soll ich Fett in meine Ernährung einbauen. Kann das funktionieren?? Naja, irgendwo muss der Körper ja Energie herbekommen. Ein Versuch ist es wert.

Und was soll ich sagen: es funktioniert tatsächlich. Mein Körper ist hübsch an seine Fettreserven gegangen und meine Silhouette hat sich fast von ganz allein verschlankt. Klar, zum Sport gehe ich 3-4 mal die Woche, aber das mache ich seit Jahren ;). Mein ach so bekämpftes Hüftgold schmolz dahin, ich bin begeistert.

Eine Ernährung, bei der ich nicht hungern muss, nur hin und wieder auf die Zutaten- und Nährwertangaben schauen muss, perfekt. Auch habe ich keine Leistungseinbußen beim Sport. Selbst Muskelaufbau funktioniert mit Keto.

Mein Mann macht Keto jetzt auch mit. Er ist immer wieder erstaunt, dass viele Gerichte auch ohne die klassischen Beilagen wie Kartoffeln, Reis und Nudeln schmecken. Und mal als Snack Mortadella oder ein Würstchen ohne schlechtes Gewissen zu haben, das ist in seinem Sinn 🙂 !

Also werde ich hier nun viele Rezepte aus dem Bereich der ketogenen Ernährung veröffentlich, die auch fantastisch schmecken, selbst wenn man Keto sonst nicht in seinen Alltag integrieren möchte.

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Grünkohlsuppe

Wie ich ja bereits geschrieben habe, darf ich mich durch eine OP im Mund derzeit nur flüssig ernähren. Also gibt es Gemüsesuppen in allen Geschmacksrichtungen.

Erstaunt hat mich der tolle Geschmack meiner Grünkohlsuppe. Ich hatte noch TK-Grünkohl und ich dachte mir, das ist doch mal ein Versuch für eine Gemüsesuppe der speziellen Art. Boa, der Geschmack hat mich echt überzeugt!!!

Zutaten:

  • Grünkohl (frisch oder TK)
  • Gemüsebrühe (Instant)
  • 1 mehligkochende Kartoffel

Zubereitung

Kartoffel schälen und fein würfeln

Grünkohl, wenn frisch, putzen, sonst den TK-Grünkohl gleich in einen Topf mit ca. 1 Liter Wasser zusammen mit der gewürfelten Kartoffel und der Instantbrühe kochen.

Mit einem Stabmixer nach ca. 15 Minuten Kochzeit alles pürieren, nach Geschmack mit Gewürzen verfeinern und noch einmal ca. 10 Minuten aufköcheln.

Fertig und echt lecker!!!!

Weihnachten mal anders…

Lange war ich „abgetaucht“ und eher faul, um zu bloggen…

Ich habe zwischenzeitlich meine Ernährung umgestellt und lebe seit August ketogen. Was ist das und wie meine Ernährung nun aussieht, werde ich kurzfristig in einem separaten Beitrag darlegen.

Heute muss ich mein Leid niederschreiben. Denn ich bin wohl der einzige Mensch in meinem Dunstkreis, der an Weihnachten schlemmen und genießen kann, sondern durch eine OP im Mund nur Flüssiges essen darf. Es ist nicht schön, durch die Läden zu tigern und all die Köstlichkeiten zu sehen und genau zu wissen, dass ich das gerade nicht essen darf und vor allem nicht kann… auch den Göttergatten beim Schlemmen zuzusehen ist nicht gerade leicht…. gefühlt bin ich der einzige Mensch, der Weihnachten ab- statt zunimmt…

Aber Not macht erfinderisch und so bin ich unter die weihnachtlichen „Suppenkasper“ gegangen und halte mich mit Gemüsesuppen hoch (natürlich ohne Sahne und Milch, da ich keine Bakterien im Mund haben mag, die den Heilungsprozess beeinträchtigen).

Heute gab es Grünkohlsuppe (und Gatterich durfte sich eine köstliche Käsevariation mit Feigen-Senf-Sauce reinziehen). Erstaunlich lecker…

Morgen werde ich eine Karotten-Orangensuppen verspeisen und am 1. Feiertag wird es eine Tomatensuppe geben (Gatterich wird Ente mit Rotkohl und Klößen genießen dürfen…).Am 2. Feiertag werde ich mir eine Brokkoli-Romaneso-Suppe zaubern und dann sind die ollen Feiertage sich schon um. Gaterrich darf ohne mich mit seiner Bagage am 2. Feiertag zum Chinesen…glaubt mir, ich bin nicht böse, da nicht mit zu müssen, da Chinese und Weihnachten für mich ein „no go“ sind. In diesem Fall finde ich meine OP und die ganzen Maleschen drumherum als willkommene Ausrede ;)…

Die einzelnen Rezepte poste ich natürlich mit Bildern über die Feiertage, da ich mich insgesamt mies fühle und „die Couch“ hüte.

Genießt die Feiertage und schlemmt für mich mit!!

Blumenkohlcremesuppe ohne „Creme“

Milchprodukte vermeide ich weitgehend in meinem Speiseplan. Auch Ersatzprodukte aus Pflanzen oder Nüssen nutze ich so gut wie gar nicht

Dennoch kann man herrlich cremig Sppen zaubern. Mein Gehemtipp hierfür heißt Blender. Durch die hohen Drehzahlen wird das Gemüse sehr gut cremig.

Heute hab ich eine Blumenkohlsuppe gemacht, die ich von den Grundzutaten schon immer gern gegessen habe. Die Sahne habe ich allerdings ersatzlos gestrichen. Der Grieß macht die Suppe sämig, der Muskat rundet das Blumenkohlaroma perfekt ab.

Zutaten:

  • Ein Blumenkohl, ca. 2/3 des Kopfes für die Suppengrundlage, 1/4 in feine Röschen geschnitten als spätere Einlage
  • Wasser
  • Gemüsebrühe
  • Grieß 
  • Pfeffer und Muskat

Zubereitung:

  • 3/4 des Blumenkohls mit Wasser und Brühe in den Blender geben und auf der „Suppenfunktion“ mixen.
  • In einem Topf die Blumenkohlröschen bissfest garen.
  • Röschen abgießen und die pürierte Suppe zu den Röschen geben.
  • Mit Pfeffer und Muskat würzen und den Grieß zufügen, sollte die Suppe zu dick sein, noch etwas Wasser zufügen.
  • Alles kurz aufkochen und fertig.

China-Torte

Ich weiß nicht, warum dieses Gericht ausgerechnet „China-Torte“ heißt, hat es doch mit China so rein gar nichts zutun, doch es ist ein tolles Rezept für Gäste. Es lässt sich schnell herstellen und gut vorbereiten.

Zutaten:

Für die Füllung:

  • Hack
  • Zwiebeln, gewürfelt
  • Lauch, in feine Ringe geschnitten
  • Champignons, in Scheiben geschnitten
  • Paprika, gewürfelt
  • Cocktailtomaten, halbiert
  • Passierte Tomaten
  • Schafskäse (Feta), gewürfelt
  • Salz, Pfeffer und andere Gewürze, die es würzig machen

Für den Tortenboden:

  • 1 Paket Blätterteig
  • 26er Springform 
  • 1 Ei, verquirlt 

Zubereitung:

  • Mit dem Blätterteig die Springform am Boden und Rand auskleiden, ruhig etwas am Rand überstehen lassen
  • Hack scharf anbraten, nach und nach das Gemüse zugeben und mitbraten
  • Passierte Tomaten zufügen und mit den Salz, Pfeffer und anderen Gewürzen würzen
  • Die Masse etwas einkochen lassen, vom Herd nehmen 
  • Den Feta nun untermischen
  • Die Masse in die Springform füllen, die überstehenden Ränder umklappen und einen Deckel Blätterteig auflegen, so dass die Masse komplett von Blätterteig umwandelt ist.
  • Den Blätterteigdeckel mit dem verquirlten Ei bepinseln.
  • Bei 170 Grad für 30 Minuten in den Ofen. Fertig.

Dazu kann man einen grünen Salat und/oder ein Tzatziki servieren. 

Roter PowerSmoothie

Heute gibt es flott ein sehr leckeres Smoothie-Rezept. Smoothies sind einfach toll, sie schmecken immer, egal, was man für Zutaten nimmt. Er macht satt, ist gesund und so schnell gemacht, einfach genial


Zutaten:

  • Ananas
  • Banane
  • Melone
  • Orange
  • Kiwi
  • Rote Beete
  • Salat
  • Spinat
  • Rote Beete-Saft

Zubereitung:

Alles in den Blender und mixen, fertig!

Asiatisch angehauchte Reisblatt-Röllchen

Wer kennt das nicht: irgendwelche Reste im Kühlschrank, Gemüse, das beim letzten Kochen noch nicht verarbeitet wurde, aber zu wenig für eine komplette Mahlzeit ist.

Mir ist es heute mit etwas Reis, Paprika und Pilzen so gegangen. 

Also habe ich kurzerhand asiatisch angehauchte Reisblatt-Röllchen gemacht. Super einfach, schnell und köstlich!!

Zutaten:

  • Kurz in Wasser eingeweichte Reisblätter
  • Gemüse nach Wahl, kleingeschnitten – ich habe eben Paprika, Pilze und Zwiebeln sowie einige Cocktailtomaten verwendet
  • Nach Belieben Reis als Füll- und Sättigungsgrundlage
  • Etwas Sauce zum Dippen

Zubereitung:

  • Die Reisblätter kurz einweichen und auf ein Brettchen legen
  • Zutaten für die Füllung schneiden 
  • Die Zutaten für die Füllung auf das Reisblätter legen, am besten ist die Position etwas weiter am Rand, denn so kann man besser das Röllchen rollen
  • Unten und oben einklappen und dann vorsichtig die Seite mit der Füllung hin zur leeren Seite hin recht straff aufrollen. 
  • Wichtig: nicht zu viel Füllung auf das Reisblatt geben, da es etwas empfindlich ist und reißen könnte.

Fertig ist eine schnelle und gesunde Mahlzeit. Zum Verzehr kann man das Röllchen noch in einen Dipp trunken.

Perfekt auch als kleines Mittagessen im Büro.

das persönliche Verhältnis zu Fleisch

Auf der Geburtstagsfeier meiner Mutter haben wir ein interessantes Thema angeschnitten: das persönliche Verhältnis zu Fleisch.

Ich bin ja in einem Jäger-Haushalt groß geworden. Das bedeutet, dass mein Vater passionierter Hobbyjäger war und wir daheim oft Wildbrett statt anderer Fleischsorzen gegessen haben, eben von den Tieren, die er gejagt hat. Selbst war ich unzählige Male dabei, wenn er Wild geschossen hat, habe es miterlebt, wenn er die Tiere erst aufgebrochen und dann daheim zerlegt hat. Für mich war das völlig normal, da ich damit groß geworden bin. Aber ich wusste immer, dass diese Tiere bis zu ihrem Ableben ein schönes und natürliches Leben in Wald und Flur hatten.

Aber ich war auch noch unzähligere Male mehr mit ihm im Wald wo wir einfach nur die Schönheit und die Ruhe des Waldes genossen haben, ohne Jagdglück zu haben. Es sind schöne Erinnerungen an diese Ausflüge in den Wald!!!

Nun kamen wir auf der Feier am Wochenende auch auf dieses Thema zu sprechen. Ich hab mich erinnert, wie meine Gefühle waren, als es zu Jagdglück kam. Anfangs bist du völlig unter Adrenalin, freust dich über den Erfolg, freust dich auf die Suche nach dem erlegten Tier, aber wenn du es dann da leblos am Boden liegen siehst, kommt der Moment, in dem du realisierst, was da eigentlich passiert ist: ein Tier wurde getötet, man hat ihm mit einem Schuß das Leben ausgemacht, damit etwas auf den Teller kommt.

Früher war es Gang und gebe, so an seine Nahrung zu kommen. Hätte man Erfolg, gab es Fleisch, wenn nicht, war Schmalhans daheim Küchenmeister. Der Fleischkonsum war geringer und bewußter und es wurde gejagt, was benötigt wurde, eben das für den persönlichen Eigenbedarf. Und so hat es mein Vater auch immer gehandhabt. Nie sinnlos ein Tier schießen. Wie oft saßen wir auf dem Stand und haben die Waldbewohner einfach nur beobachtet und ihnen beim Grasen und über die Lichtung laufen zugesehen. Wie herrlich ist der Anblick, wenn Jungtiere von ihrem Müttern ans Leben im Wald gewöhnt werden. Das ist Natur. Natürlich gehört zur Natur auch immer wieder Tod dazu. Früher gab es Bären und Wölfe, die den Wildbestand natürlich reduziert haben und somit ihr eigenes Weiterbestehen gesichert haben. Ein Jäger ist eine Art Ersatz für Raubtiere. Ohne die Jagd würden sich die Wildpopulationen ins unermessliche vermehren, denn Wildtiere haben keine natürlichen Feinde. Das tut dem Ökosystem nicht gut, da gerade Rehwild gerne junge Bäumchen anfrisst und dadurch häufig dadurch nachhaltig schädigt, muss immer eine Regulation des Tierbestandes passieren. Verantwortungsbewusste Jäger sind nicht nur Mörder, sondern auch Heger des Waldes (schwarze Schafe gibt es leider genügend und die machen den Ruf eines verantwortungsbewussten Jägers zunichte).

Heute wird in den Supermarkt gegangen, in der Kühltheke geschaut, welche Fleischpackung gut aussieht. Dass das mal lebende Tiere waren, die für uns ihr Leben gelassen haben, wird von vielen gerne vergessen. Wenn man selbst einmal dabei war, wie ein Tier getötet wurde, bekommt man ein ganz anderes Bild vom Fleischkonsum. Das Fleisch wird immer günstiger, die Qualität schlechter. Die Haltungsbedingungen leiden immens, artgerecht ist Fehlanzeige, da das wieder den Endpreis in die Höhe treibt und die Vebraucher verärgert. Jeder, der einmal diese desolaten Haltungsbedingungen gesehen hat, wird meiner Meinung nach nie wieder freiwillig so ein Stück Fleisch anrühren! Von den ganzen Nebenprodukten wie Medikamente, die dem Tier zugefüttert wurden, damit es die Haltung bis zum Tod durch den Schlachthof übersteht, mal ganz abgesehen. Warum nehmen die ganzen Zivilisationskrankheiten seit der wachsenden Indistrakisierung stetig zu…?

Noch ein Grund, von Fleisch aus Massentierhaltung abzusehen, ist, dass diese Tiere unter Dauerstress aufgezogen sind. Diese Stresshormone gelangen ins Fleisch und wir nehmen Sie beim Verzehr unweigerlich auf. Ein Tier darf nicht unnötig leiden, das ist kein Tierwohl, sondern ein Stück Folter in meinen Augen

Ich bin der festen Meinung, dass wenn es schon Fleisch sein muss, man unbedingt darauf achten muss, wie das Tier vor seiner weiteren Bestimmung gelebt hat. Von Fleisch aus Massentierhaltung ist zwingend Abstand zu nehmen, hin zu Fleisch aus einwandfreier Haltung, von der man sich auch persönlich vor Ort überzeugen kann und sei es, dass man es auf der Lichtung selbst gesehen hat.

Und man sollte bei jedem Stück Fleisch eins nie vergessen: dass es ein Lebewesen war, das sein Leben geben musste, damit wir etwas auf dem Teller haben.

Schneller veganer Linseneintopf

Wenn es draußen kalt ist, hat man doch immer etwas mehr Appetit auf etwas deftig Warmes.

Heute habe ich schnell einen Veganer Linseneintopf mit WieBacon gezaubert.

Linsen sind toll, denn sie haben viel Proteine und gleichzeitig Kohlenhydrate, die sehr gut vom Körper verwertet werden. Also sind sie nicht nur in einer Detox-Ernährung, sondern auch bei low Carb perfekt auf dem Speiseplan.

Zutaten:

  • Linsen, vorher etwa eine Stunde eingeweicht, damit die Stoffe, die blähend sind, bereits ausgewaschen werden
  • Zwiebeln, kleingeschnitten
  • WieBacon
  • Wasser
  • Balsamico-Essig
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

  • Linsen etwa 20 Minuten kochen, ggf. etwas Wasser nachgießen
  • Zwischenzeitlich die Zwiebeln und den WieBacon in Kokosfett kräftig anbraten
  • Das Zwiebelgemisch nun zu den Linsen geben, kräftig mit Balsamico und Salz und Pfeffer würzen, kurz aufkochen und fertig!

Käse-Sahnetorte

Mit dem am letzten Wochenende gebackenen Biskuitboden habe ich nun die Käse-Sahnetorte für die Geburtstagsfeier meiner Mutter gemacht. 

Ich mag ja Torten, die frisch und fruchtig schmecken. Außerdem ist solch eine Torte wirklich schnell gezaubert.

Ein kleiner Tipp für eine unkomplizierte Teilung eines ganzen Bodens in mehrere Böden: einfach mit einem Messer rings um den Boden in der gewünschten Bodenstärke eine kleinen kleinen Schnitt machen und anschließend mit einem Faden in diesen Schnitt durch den Boden ziehen. So einsteht eine gleichmäßige Oberfläche der einzelnen Böden. 

Zutaten:

  • Ein Biskuitboden, je nach Höhe des Bodens ein oder zweimal durchgeschnitten
  • 500g Quark
  • 2 Becher Sahne
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 200g Zucker
  • 1 Päckchen gemahlen Gelantine
  • 1 Dose Mandarinen
  • Etwas Zitronensaft

Zubereitung:

  • Um den untersten Boden einen Tortenring ziehen
  • Sahne mit etwas Zucker steif schlagen
  • Mandarinen abtropfen lassen, etwas von dem Saft aus der Dose auffangen
  • Gelantine verflüssigen – ich nehme hierzu folgendes Hilfsmittel: die Mikrowelle! Einfach die gemahlene Gelantine in einem mikrowellengeeigneten Behältnis mit dem aufgefangenen Mandarinensaft verrühren und quellen lassen. Dann das Gefäß bei niedriger Stufe in der Mikrowelle etwa 1-2 Minuten erhitzen bis die Masse im Gefäß flüssig ist.
  • Quark, den restlichen Zucker, den Vanillezucker und den Zitronensaft verrühren, die flüssige Gelantine unterfließen lassen, Mandarinen zufügen, vorsichtig verrühren
  • Nun noch vorsichtig die Sahne untermengen.
  • Nun die Masse auf den untersten Boden geben – hat man mehrere Böden, die Masse gleichmäßig aufteilen – den obersten Boden auflegen und ab in den Küglschrank für mindestens 3 Stunden, besser über Nacht.
  • Kurz vor dem Servieren den Tortenring mittels eines langen und dünnen Messers (z.B. ein Filetiermesser) entfernen und mit Puder- oder Staubzucker bestreuen

Schon ist die leckere Torte fertig und man erntet massig Lohn für seine Mühen. Welche Mühen, ging doch ganz schnell und einfach 😀!!