Blumenkohlcremesuppe ohne „Creme“

Milchprodukte vermeide ich weitgehend in meinem Speiseplan. Auch Ersatzprodukte aus Pflanzen oder Nüssen nutze ich so gut wie gar nicht

Dennoch kann man herrlich cremig Sppen zaubern. Mein Gehemtipp hierfür heißt Blender. Durch die hohen Drehzahlen wird das Gemüse sehr gut cremig.

Heute hab ich eine Blumenkohlsuppe gemacht, die ich von den Grundzutaten schon immer gern gegessen habe. Die Sahne habe ich allerdings ersatzlos gestrichen. Der Grieß macht die Suppe sämig, der Muskat rundet das Blumenkohlaroma perfekt ab.

Zutaten:

  • Ein Blumenkohl, ca. 2/3 des Kopfes für die Suppengrundlage, 1/4 in feine Röschen geschnitten als spätere Einlage
  • Wasser
  • Gemüsebrühe
  • Grieß 
  • Pfeffer und Muskat

Zubereitung:

  • 3/4 des Blumenkohls mit Wasser und Brühe in den Blender geben und auf der „Suppenfunktion“ mixen.
  • In einem Topf die Blumenkohlröschen bissfest garen.
  • Röschen abgießen und die pürierte Suppe zu den Röschen geben.
  • Mit Pfeffer und Muskat würzen und den Grieß zufügen, sollte die Suppe zu dick sein, noch etwas Wasser zufügen.
  • Alles kurz aufkochen und fertig.

Schneller veganer Linseneintopf

Wenn es draußen kalt ist, hat man doch immer etwas mehr Appetit auf etwas deftig Warmes.

Heute habe ich schnell einen Veganer Linseneintopf mit WieBacon gezaubert.

Linsen sind toll, denn sie haben viel Proteine und gleichzeitig Kohlenhydrate, die sehr gut vom Körper verwertet werden. Also sind sie nicht nur in einer Detox-Ernährung, sondern auch bei low Carb perfekt auf dem Speiseplan.

Zutaten:

  • Linsen, vorher etwa eine Stunde eingeweicht, damit die Stoffe, die blähend sind, bereits ausgewaschen werden
  • Zwiebeln, kleingeschnitten
  • WieBacon
  • Wasser
  • Balsamico-Essig
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

  • Linsen etwa 20 Minuten kochen, ggf. etwas Wasser nachgießen
  • Zwischenzeitlich die Zwiebeln und den WieBacon in Kokosfett kräftig anbraten
  • Das Zwiebelgemisch nun zu den Linsen geben, kräftig mit Balsamico und Salz und Pfeffer würzen, kurz aufkochen und fertig!

Fischsuppe

Ein Bummel über den Fischgroßmarkt ist für mich immer wieder ein Highlight! Was es doch für eine Auswahl an Meeresbewohnern gibt, die auf unseren Tellern köstlich zubereitet landen können.

Wichtig ist mir, dass ich Fisch aus Wildfang und nicht aus Aquakultur kaufe – auf eine unnötige Portion an Medikamenten in meinem Essen verzichte ich sehr gerne, wenn ich es mir schon aussuchen kann. Auch ist es mir wichtig, Fisch saisonal zu kaufen. Nicht um jede Zeit des Jahres ist jeder Fisch zu fangen. Also dann den Fisch kaufen, der gerade gefangen werden darf und nicht auf TK-Wäre zurückgreifen, wenn möglich. Da ich häufig größere Mengen kaufe, friere ich ihn hinterher lieber selbst ein.

Im Winter liebe ich ja wärmende Eintöpfe. Ein besonders köstlicher und wärmender Eintopf ist mein Fischeintopf mit Dorsch. Dorsch ist übrigens Kabeljau bevor er geschlechtsreif wird. Ein Speisefisch aus der Ostsee mit einem wunderbaren Geschmack und einer guten Konsistenz, der auch in einem Eintöpf seine Form behält.

Zutaten:

Für die Gemüsesuppe:

  • 1 Bund Suppengrün, kleingeschnitten
  • Einige Kartoffeln, gewürfelt
  • Lorbeerblatt
  • Einige Pfeffer- und Pimentkörner
  • Etwas Butter

Für die Eintopf-Einlage:

  • Speck, in Würfel geschnitten (oder gleich als solche gekauft)
  • Etwas Öl zum Anbraten des Specks
  • Zwiebeln, feingewürfelt
  • 600g Dorsch
  • 1 Becher Sahne
  • Etwas Zitronensaft
  • Meerrettich, nach Belieben und Geschmack
  • Pfeffer zum Abrunden

Zubereitung:

  • Zunächst die Suppe aufsetzen. Hierzu die Butter im Topf zerlassen und das Suppengrün und die Kartoffeln darin kurz andünsten. Mit ca 1,25 Liter Wasser aufgießen. Lorbeerblatt, Piment- und Pfefferkörner zufügen und ca. 15 Minuten köcheln lassen.
  • In einer Pfanne den Speck und die Zwiebeln anbraten. 
  • Die Speckmischung nun in die Suppe geben und Sahne sowie Merretich zugeben. Mit Zitronensaft und Pfeffer würzen, ggf. immer mal wieder abschmecken, nicht, dass der Merrettich es alles zu scharf macht.
  • Den Dorsch waschen, trockentupfen und in mundgerechte Stücke schneiden und die Stücke in die Suppe geben. 
  • Alles noch ca. 15 Minuten bei mittlerer Hitze garkochen und heiß servieren.

Guten Appetit!

P.S.: Bild folgt, so schnell finde ich es nicht in meiner Photothek…

Pekingsuppe 

Ich liebe es, abends eine heiße Suppe zu essen. Da ich die Suppe beim Chinesen sehr gerne esse, hab ich mal versucht, diese nachzukochen. 

Das Resultat ist durchaus geglückt. Vorteil meiner Variante: kein Glutamat, keine Zusatzstoffe – herrlich!!


Zutaten:

  • Zwiebeln, in Würfel geschnitten
  • Paprika, in Würfel geschnitten
  • Etwas Ingwer, sehr fein geschnitten
  • Tomate, gewürfelt
  • Bambussprossen, in feine Streifen geschnitten 
  • Kokoswasser
  • Wasser 
  • Rote Currypaste
  • Etwas Essig
  • Etwas Sojasauce 
  • Speisestärke
  • Tomatenmark
  • Zwei Eier verquirlt

Zubereitung:

  • Zwiebeln in etwas Kokosöl glasig dünsten
  • Kokoswasser zufügen und Currypaste einrühren
  • Mit Wasser, Essig, Sojasauce und Tomatenmark auffüllen
  • Paprika, Tomaten, Ingwer und Bambus zufügen und köcheln lassen
  • Speisestärke mit etwas Wasser verrühren und in die Suppe einrühren (so entsteht eine feine Sämigkeit)
  • Etwa 20 weitere Minuten köcheln lassen
  • Kurz vor Ende der Kochzeit langsam das verquirlte Ei einrühren, dass es Fäden zieht.

Guten Appetit!

Asian Kitchen: Tom Ka Gai vegan

Es gibt nicht viele Gerichte, wofür ich alles stehen und liegen lasse…meine absolute Leib- und Magenspeise ist seit Jahren die „Tom Ka Gai“.

Die Übersetzung für „Tom Ka Gai“ ist „Thailändische Hühnersuppe“. Richtig zubereitet macht sie eine Menge Arbeit, dauert ewig. Auch die Zutaten für eine „echte“ Tom Ka Gai“ sind vielleicht in der Großstadt leicht zu bekommen, bei uns in der Provinz benötigt es ein klein wenig Improvisation. Ein Grund mehr, um eine vegane Variante zu versuchen, die nun keinen Besuch eines Asia-Ladens in der nächst größeren Stadt braucht!

Zutaten:

  • 1/2 Liter vegane Gemüsebrühe
  • Ingwer, geschält, in Scheiben
  • 3 Stängel Zitronengras (oder 1/2 Bund Frühlingszwiebeln) in ca. 3 cm langen Stücken, schräg geschnitten
  • 2 Zwiebeln, grob geschnitten
  • 250 g Tofu, in kleine Würfeln geschnitten
  • 1 frische oder getrocknete Chilischote, in feinen Ringen
  • Champignons, in Scheiben geschnitten
  • 1 Paprika (rot) in Streifen geschnitten
  • 500 ml Kokosmilch
  • 3 EL Limettensaft (ca. 1 Limette oder vom Discounter Limettensaft in der Plastikflasche)
  • 1 EL Zucker
  • 2 TL Salz
  • Reis

Zubereitung:

  • Den Reis kochen.
  • Brühe mit Ingwer und Frühlingszwiebel zum Kochen bringen und einige Minuten bei großer Hitze kochen.
  • Dann die Ingwer-Zwiebel-Gemüsebrühe vom Ingwer und den Frühlingszwiebeln befreien (entweder durch ein Sieb abgießen oder den Schaumlöffel nutzen)
  • Nun Champignons, Zwiebeln, Paprika, Tofu und Chili hinzugeben und noch einige Minuten kochen lassen.
  • Die Kokosmilch zugeben und noch erneut aufkochen lassen.
  • Mit Limettensaft, Zucker und Salz abschmecken.

Mit Reis servieren und es sich schmecken lassen!!

Kürbis-Möhrensuppe mit Curry

Heute ist es schon wieder so ein heißer Sommertag. Um ein wenig Kühlung von innen zu erhalten, greife ich gerne auf arabische oder indische Gewürze zurück, die ich in meinen Gerichten verarbeite. Die bringen den Stoffwechsel auf Touren und der Körper kühlt von innen ab, da es zu Verdunstungskälte kommt.

Da langsam der Herbst vor der Tür steht (man mag es bei den aktuellen Temperaturen kaum glauben…), kommt auch zunehmend das klassische Herbstgemüse in den Handel. So habe ich am Wochenende den ersten Hokkaido gekauft. Ich esse Kürbis sehr gerne. Früher schon, als es bei meiner Oma zum Nachtisch hin und wieder eingemachten Kürbis gab und heute experimentiere ich ebenfalls sehr gerne mit diesem Gemüse.

Heute gibt es mal eine Kürbis-Möhrensuppe mit mildem Curry. Derzeit habe ich eine Madrasmischung im Anbruch. Diese Mischung ist nicht zu scharf, aber auch nicht völlig mild, ein perfektes Zwischending. Bezugsquelle: jeder besser sortierte Asia-Laden.

Ein weiteres unerlässliches Gerät in meiner Küche ist mein Blender. Dieses kleine Wunderding kann nicht nur Smoothies mixen, es stellt auf Knopfdruck auch herrlich cremige Suppen her.

Zutaten

  • Ein kleiner Hokkaido ca. 1 kg
  • Ein paar Möhren
  • 1 Zwiebel
  • Brühe, ich habe derzeit noch den Sud von ausgekochten Spargelschalen
  • Currypulver nach Bedarf und Schärfevermögen eines jeden einzelnen
  • Salz

Zubereitung

  • Kürbis waschen. Dann halbieren und vom Kerngehäuse befreien. Den Kürbis (mit Schale, beim Hokkaido kann man diese ja mitessen) in kleine Stücke schneide
  • Möhren putzen und in Stücke schneiden
  • Zwiebel schälen und grob zerteilen
  • Alles Gemüse mitsamt ca. einem Liter Brühe nun in den Blender füllen, den Blender nun im Suppenprogramm arbeiten lassen.
  • Für die Zuvereitung im Topf alle Zutaten und die Brühe in einen entsprechend großen Topf geben und auf mittlerer Hitze köcheln lassen bis Möhren und Kürbis weich sind. Dann mit dem Stabmixer die Zutaten zu einer sämigen Suppe pürieren.
  • Sollte die Suppe zu fest sein, einfach noch etwas Wasser zufügen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist (gilt für Blender und Topf)
  • Mit Curry und Salz abrunden (kurz vor Ende des Kochvorganges).

Auf Tellern anrichten und bei Bedarf noch mit einer Prise Curry oder Kürbiskernöl verzieren.

Fertig ist eine köstliche Suppe, die durch das Curry definitiv Kühlung von innen bringt.