Käse-Sahnetorte

Mit dem am letzten Wochenende gebackenen Biskuitboden habe ich nun die Käse-Sahnetorte für die Geburtstagsfeier meiner Mutter gemacht. 

Ich mag ja Torten, die frisch und fruchtig schmecken. Außerdem ist solch eine Torte wirklich schnell gezaubert.

Ein kleiner Tipp für eine unkomplizierte Teilung eines ganzen Bodens in mehrere Böden: einfach mit einem Messer rings um den Boden in der gewünschten Bodenstärke eine kleinen kleinen Schnitt machen und anschließend mit einem Faden in diesen Schnitt durch den Boden ziehen. So einsteht eine gleichmäßige Oberfläche der einzelnen Böden. 

Zutaten:

  • Ein Biskuitboden, je nach Höhe des Bodens ein oder zweimal durchgeschnitten
  • 500g Quark
  • 2 Becher Sahne
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 200g Zucker
  • 1 Päckchen gemahlen Gelantine
  • 1 Dose Mandarinen
  • Etwas Zitronensaft

Zubereitung:

  • Um den untersten Boden einen Tortenring ziehen
  • Sahne mit etwas Zucker steif schlagen
  • Mandarinen abtropfen lassen, etwas von dem Saft aus der Dose auffangen
  • Gelantine verflüssigen – ich nehme hierzu folgendes Hilfsmittel: die Mikrowelle! Einfach die gemahlene Gelantine in einem mikrowellengeeigneten Behältnis mit dem aufgefangenen Mandarinensaft verrühren und quellen lassen. Dann das Gefäß bei niedriger Stufe in der Mikrowelle etwa 1-2 Minuten erhitzen bis die Masse im Gefäß flüssig ist.
  • Quark, den restlichen Zucker, den Vanillezucker und den Zitronensaft verrühren, die flüssige Gelantine unterfließen lassen, Mandarinen zufügen, vorsichtig verrühren
  • Nun noch vorsichtig die Sahne untermengen.
  • Nun die Masse auf den untersten Boden geben – hat man mehrere Böden, die Masse gleichmäßig aufteilen – den obersten Boden auflegen und ab in den Küglschrank für mindestens 3 Stunden, besser über Nacht.
  • Kurz vor dem Servieren den Tortenring mittels eines langen und dünnen Messers (z.B. ein Filetiermesser) entfernen und mit Puder- oder Staubzucker bestreuen

Schon ist die leckere Torte fertig und man erntet massig Lohn für seine Mühen. Welche Mühen, ging doch ganz schnell und einfach 😀!!

der perfekte Biskuitboden

Zugegeben, ich backe mittlerweile sehr ungern. Man muss sich genau an Rezepte halten und mein ach so geliebtes „frei Schnauze“ muss ich hierbei gänzlich beiseite schieben, um ein akzeptables Ergebnis zu erhalten.

Doch manchmal lässt es sich nicht vermeiden, doch mal einen Kuchen/eine Torte zu backen. So auch dieses Wochenende, denn meine Mutter feiert ihren runden Geburtstag und die Familie hat sich angesagt. Da fragt das gute Töchterchen natürlich, ob ich einen Kuchen beisteuern soll. Mit einem „brauchst Du nicht“ hätte ich eigentlich gerechnet, aber denkste Puppe! Also hab ich mich für eine Käse-Sahnetorte angemeldet. Die kann ich gut und mache sie doch recht häufig und kann das Rezept (fast) auswendig. Der Aufwand hält sich zum Glück hierbei auch in Grenzen.

Das A&O ist ein wunderbarer Biskuitboden. Nach langem probieren hab ich endlich ein Rezept gefunden, das gelingsicher ist.

Zutaten:

  • 6 Eier (ich bekomme von einer Kollegin immer Eier von glücklichen Hühnern 🙂 )
  • 150 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 50 g Speisestärke
  • 150 g Mehl
  • Musik (sonst macht mir das Backen überhaupt keinen Spaß 😉 )

Zubereitung:

  • Die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker aufschlagen und so lange schlagen bis eine schön dicke cremige Masse entstanden ist
  • Zwischendurch den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen.
  • Mehr und Speisestärke vermischen und durch ein Sieb langsam in die Zucker-Eimasse reinsieben. Dieses Sieben ist wichtig, damit Luft in das Mehl kommt und der Biskuit besonders fluffig wird
  • Die Biskuitmasse nun in eine Springform (ich benutze eine 26er Form) füllen. Entweder Backpapier nutzen oder die Springform gut einfetten.
  • Die Form geht nun für ca. 60 Minuten in den Ofen.
  • Sollte der Biskuit im Ofen oben zu dunkel werden, während des Backvorgangs einfach mit Backpapier oder Pergament abdecken

Das Resultat ist ein wunderbar fluffiger und hoher Biskuitboden, mit dem man nun nicht nur Käse-Sahnetorte zaubern kann. Man kann auch gut und gerne nicht nur zwei Böden aus ihm machen, auch 3 Böden sind durchaus möglich, je nachdem, wozu der Biskuit hinterher dienen soll.

Teilweise backe ich den Boden auch schon ein paar Tage vor der eigentlichen Zubereitung der Torte und friere ihn zwischenzeitlich ein und hole ihn erst kurz vor aus dem Froster. Das tut dem Boden keinen Abbruch in seiner Beschaffenheit.

Viel Erfolg beim Nachbacken, es lohnt sich!!