Asiatisch angehauchte Reisblatt-Röllchen

Wer kennt das nicht: irgendwelche Reste im Kühlschrank, Gemüse, das beim letzten Kochen noch nicht verarbeitet wurde, aber zu wenig für eine komplette Mahlzeit ist.

Mir ist es heute mit etwas Reis, Paprika und Pilzen so gegangen. 

Also habe ich kurzerhand asiatisch angehauchte Reisblatt-Röllchen gemacht. Super einfach, schnell und köstlich!!

Zutaten:

  • Kurz in Wasser eingeweichte Reisblätter
  • Gemüse nach Wahl, kleingeschnitten – ich habe eben Paprika, Pilze und Zwiebeln sowie einige Cocktailtomaten verwendet
  • Nach Belieben Reis als Füll- und Sättigungsgrundlage
  • Etwas Sauce zum Dippen

Zubereitung:

  • Die Reisblätter kurz einweichen und auf ein Brettchen legen
  • Zutaten für die Füllung schneiden 
  • Die Zutaten für die Füllung auf das Reisblätter legen, am besten ist die Position etwas weiter am Rand, denn so kann man besser das Röllchen rollen
  • Unten und oben einklappen und dann vorsichtig die Seite mit der Füllung hin zur leeren Seite hin recht straff aufrollen. 
  • Wichtig: nicht zu viel Füllung auf das Reisblatt geben, da es etwas empfindlich ist und reißen könnte.

Fertig ist eine schnelle und gesunde Mahlzeit. Zum Verzehr kann man das Röllchen noch in einen Dipp trunken.

Perfekt auch als kleines Mittagessen im Büro.

Erdbeer-Limetten-Basilikum-Dressing

Hier mal ganz schnell eines meiner Lieblings-Salatdressings: das Erdbeer-Limetten-Basilikum-Dressing. Fruchtig frisch, passt perfekt zu einem sommerlichen Salat in der Mittagspause 🙂 !! Und schnell gemacht ist es zudem, also ein klarer Pluspunkt.

Zutaten:

  • Basilikum (nach Belieben)
  • Erdbeeren (nach Belieben, wenn sie schön süß sind, schmeckt das Dressing noch viel besser) – außerhalb der Saison tun es auch TK-Beeren
  • Saft einer Limette
  • 1 Knoblauchzehe
  • Apfelessig, am besten naturtrüb
  • etwas hochwertiges Olivenöl
  • etwas Natursalz (ich nehme für dieses Dressing ausschließlich von der Sonne getrocknetes Salz, es hat so einen feinen Eigengeschmack, der an Urlaub erinnert und außerdem nicht chemisch bearbeitet ist)

Zubereitung:

Super einfach: alles in den Mixer geben und bis zur gewünschten Konsistenz mixen, fertig!!

Gurkensalat, leicht und köstlich

Wir haben heute zwei Gurken aus dem Garten einer Kollegin geschenkt bekommen. Es muss ein Gurkenjahr sein, denn sie hatte so viele, dass sie schon Schwierigkeiten hatte, sie an den Mann zu bekommen.

Wir sind aber dankbare Abnehmer und so habe kurz einen Gurkensalat gezaubert.

Zutaten

  • Salatgurke
  • Öl
  • Essig
  • Eine Prise Zucker (ich hab mal Kokosblütenzucker genommen)
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

  • Gurke schälen (optional, wer kein Problem mit der Schale hat, lässt sie dran)
  • Gurke in Scheiben raspeln, je dünner, desto besser
  • Öl, Essig, Zucker, Salz und Pfeffer vermischen, es darf ruhig anständig gewürzt werden, da Gurken viel Gewürz vertragen
  • Das Essig-Öl-Gemisch über die Gurkenscheiben gießen und gut umrühren

Der Salat schmeckt besonders gut, wenn er einige Stunden durchgezogen ist. Ähnlich wie bei meinem Kartoffelsalat gilt auch hier: timmer schön rührend zum Gurkensalat sein, damit er köstlich wird.

Schmeckt zu Fisch, zur Brotzeit, als Salat zum Grillen oder auch einfach pur.

Es wird gegrillt

Bevor der Sommer sich neigt, haben wir  noch einmal die Gelegenheit genutzt, den Grill anzuwerfen.

IMG_2598Neben Bratwürsten von der Landfleischerei Aust aus Söhlde bei Hildesheim, die ich immer in der Gefriertruhe habe (ein Stück Heimat für mich  🙂 ), gab es mein selbstgemachtes Pizzabrot mit Bärlauchpesto, meinen Kartoffelsalat, fixes Tzatziki und selbstgemachte (Kräuter-)Butter.

Die Bratwürste von Aust essen wir besonders gerne. Daher auch die namentlich Nennung der Bezugsquelle. Ich denke, gute Qualität muss auch genannt werden!! Ich unterstütze gerne kleinere regionale Betriebe als im Supermarkt an der Wursttheke einzukaufen.

Die Rezepte für Bärlauchpesto und Kartoffelsalat sind ja bereits nachzulesen und daher in diesem Beitrag nur verlinkt.

Das Tzatziki ist auch eine schnelle Sache. Denn ich nehme einen Becher Ziegenjoghurt und ein wenig von meinem Tzatziki-Gewürz. Einrühren, ziehen lassen, fertig. (Klar, ich habe noch ein Rezept für die klassische Herstellung im Petto, aber manchmal muss es eben flott gehen, ist ja noch einiges anderes vorzubereiten…)

IMG_2597Die (Kräuter-)Butter ist rein vegan auf Kokosöl-Basis. Hierzu nimmt man 1 Tasse geschmolzenes Kokosöl, 1/2 Tasse Pflanzenmilch (ich hatte noch Kokosnusswasser im Anbruch), 2 EL Olivenöl, 1 TL Zitronen- oder Limettensaft, eine gute Prise Salz und – wenn man Kräuterbutter machen möchte, noch Gewürze wie Petersilie, Schnittlauch und Liebstöckel. Ich habe noch etwas Knoblauchpaste vom Asiaten als Abrundung verwendet. In Kräuterbutter gehört Knoblauch ;)…

Alle Zutaten bis auf die Kräuter in den „Mr. Magic“ füllen und anständig durchmixen. Dann – je nachdem wieviel Butter man haben möchte – einen Teil der Masse in kleine Förmchen oder in einen Eiswürfelbereiter füllen. Ab ins Eisfach und gefrieren lassen.

Die Gewürze (und die Knobi-Paste) nun in die restliche Buttermasse geben und nochmals kurz durchmixen. Die Kräuterbuttermasse ebenfalls in Förmchen oder Eiswürfelbereiter geben und ebenfalls ab ins Eisfach.

Tipp: die Butter ruhig schon einen Tag früher zubereiten, dann hat sie Zeit im Eisfach richtig durchzufrieren.

Wenn die Butter dann serviert wird, aus dem Eisfach nehmen und auf einem Teller anrichten. Stilecht gehört natürlich ein Buttermesser auf den Tisch.

Für das Pizzabrot wird ein Hefeteig gefertigt:

  • 500 Gramm Mehl
  • 250 ml Wasser
  • 1 Würfel Frischhefe oder 1 Päckchen Trockenhefe
  • 1 Prise Salz
  • 3 Esslöffel Olivenöl

Hefe im lauwarmen Wasser auflösen. In einer Schüssel Mehl, Salz und Olivenöl mischen und nun das Hefewasser unter langsamen Rühren in ins Mehl einlaufen lassen. Zu einem glatten Teig verkneten. Ist der Teig zu fest, noch etwas Wasser zufügen, ist der Teig zu klebrig, noch etwas Mehl untermengen.

Ich lasse den Teig nicht vorab gehen, sondern verarbeite ihn erst einmal komplett.
Daher wird er nun ausgerollt und mit Pesto bestrichen und aufrollen. Dann hat er Zeit zu gehen. Ist das Pizzabrot schön aufgegangen im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Ober- und Unterhitze ca. 20 Minuten backen.
Das Pizzabrot schmeckt übrigens warm oder kalt köstlich.

Und dann kann es losgehen. Ein kühles Bier/Weizen rundet das Grill-Event ab.

Kartoffelsalat „Kindheitserinnerung“

Man unterteilt Deutschland hinsichtlich der Vorliebe von Kartoffelsalat in zwei Teile. Ein Teil, der nördlich des Kartoffelsalat-Äquators lebt, bevorzugt Kartoffelsalat mit Majonäse, die Bewohner im Süden bevorzugen die Variante mit Essig und Öl.

Zwar lebe ich nördlich des besagten Äquators, doch mag ich nur Kartoffelsalat mit Essig und Öl und die Krönung ist der Salat, den meine Mutter macht. Ob zum Grillen, auf Klassenausflügen oder wenn wir in den Urlaub gefahren sind, dieser Salat hat mich in meiner Kindheit und Jugend begleitet und gehört mittlerweile auch in meinen festen Fundus an Rezepten. Zum Glück lebt meine bessere Hälfte auch geschmacklich auf der Südseite des Kartoffelsalat-Äquators…!!

Entscheidend für den perfekten Kartoffelsalat ist eine gute Kartoffel. Am besten kocht man die Kartoffel auch schon einen Tag vorher, so dass sich die Stärke in der Kartoffel setzen kann. Das hat den Vorteil, dass man beim Schneiden der Kartoffel die Scheiben wesentlich feiner schneiden kann und dass das Ergebnis des Salates noch feiner wird.

Ich nehme gerne Kartoffeln der Sorte „Linda“. Und da ich, wenn möglich, auf regionale Produzenten zurückgreife, gehe ich die Kartoffeln beim Bauern um die Ecke kaufen.

Man nehme:

  • festkochende Kartoffeln, am besten am Vortag bereits gekocht
  • eine Zwiebel
  • heiße Brühe (aus gekörnter Brühe zuzubereiten)
  • Öl (am besten ein neutrales Öl)
  • Essig
  • Salz
  • Pfeffer
  • Schnittlauch

Zubereitung:

  • Die Kartoffeln in feine Scheiben schneiden
  • Zwiebeln möglichst fein würfeln
  • Die Zwiebeln mit zu den Kartoffelscheiben geben
  • Brühe aus gekörnter Brühe zubereiten; die Brühe kann ruhig etwas kräftiger sein
  • Essig und Öl im Verhältnis von 1:3 in die Brühe rühren
  • Die Brühe-Mischung nun schluckweise auf die Kartoffeln geben und alles verrühren.
  • Mit Salz und Pfeffer würzen, auch ruhig kräftig, die Kartoffeln brauchen Salz

Wichtig bei diesem Kartoffelsalat ist, dass er schön sämig wird. Das erreicht man, wenn man recht „rührig“ zu ihm ist. Also immer wieder umrühren, ruhen lassen, wieder umrühren. Das kann sich schon über eine paar Stunden hinziehen, aber es lohnt sich.

Den Schnittlauch einige Minuten vor dem Servieren untermengen.

Nicht nur als Beilage köstlich, den Salat esse ich auch solo!!

Sommerlicher Salat mit Vinaigrette

imageDer Sommer ist zurück, mit Macht und mit Hitze.

Bei diesen Temperaturen mag man ja nicht so recht reichlich essen. Eigentlich mag man gar nichts essen, bis sich der Bauch dann doch lautstark meldet und sein Recht auf Nahrung fordert. „Was tun?“ sprach Zeus…

Heute hab ich dann einfach einen sommerlichen Salat gezaubert und als Dressing schnell eine Vinaigrette gemixt.

Das Schöne bei Salat ist, dass man ihn immer anders zusammenstellen kann, wie einem nun der Sinn steht.

Heute hab ich einfach diverse Salate genommen, Möhren und etwas Weißkohl geraspelt und eine Gemüsezwiebel in feine Streifen geschnitten. Alles vorsichtig in der großen Salatschüssel miteinander vermengt, schon ist die Grundlage fertig.

Für die Vinaigrette nehme ich immer

  • Olivenöl (ich bringe mir aus Italien ein recht kräftiges Öl mit)
  • Essig (hier greife ich auf Apfelessig aus Österreich zurück)
  • Senf (derzeit habe ich Estragonsenf aus Österreich offen, ich liebe das feine Aroma dieses Senfes)
  • Salz
  • Pfeffer
  • die geheime Zutat 😉 (ich habe Zwiebeln in Würfel geschnitten und mit Zucker bestreut, da bildet sich dann nach einiger Zeit ein süßer Sud, der eigentlich Hausmittel gegen Husten ist; von diesem Sud gebe ich einfach 2-3 Löffel mit in das Dressing, so bekommt man das gewisse etwas in die Vinaigrette, köstlich!!!)

Alle Zutaten in einen Shaker (eine dichte Dose tut es notfalls auch) und alles kräftig miteinander verschütten.

Fertig ist die Vinaigrette und man kann sich den Salat munden lassen. Das perfekte Sommeressen.