Blumenkohlcremesuppe ohne „Creme“

Milchprodukte vermeide ich weitgehend in meinem Speiseplan. Auch Ersatzprodukte aus Pflanzen oder Nüssen nutze ich so gut wie gar nicht

Dennoch kann man herrlich cremig Sppen zaubern. Mein Gehemtipp hierfür heißt Blender. Durch die hohen Drehzahlen wird das Gemüse sehr gut cremig.

Heute hab ich eine Blumenkohlsuppe gemacht, die ich von den Grundzutaten schon immer gern gegessen habe. Die Sahne habe ich allerdings ersatzlos gestrichen. Der Grieß macht die Suppe sämig, der Muskat rundet das Blumenkohlaroma perfekt ab.

Zutaten:

  • Ein Blumenkohl, ca. 2/3 des Kopfes für die Suppengrundlage, 1/4 in feine Röschen geschnitten als spätere Einlage
  • Wasser
  • Gemüsebrühe
  • Grieß 
  • Pfeffer und Muskat

Zubereitung:

  • 3/4 des Blumenkohls mit Wasser und Brühe in den Blender geben und auf der „Suppenfunktion“ mixen.
  • In einem Topf die Blumenkohlröschen bissfest garen.
  • Röschen abgießen und die pürierte Suppe zu den Röschen geben.
  • Mit Pfeffer und Muskat würzen und den Grieß zufügen, sollte die Suppe zu dick sein, noch etwas Wasser zufügen.
  • Alles kurz aufkochen und fertig.

China-Torte

Ich weiß nicht, warum dieses Gericht ausgerechnet „China-Torte“ heißt, hat es doch mit China so rein gar nichts zutun, doch es ist ein tolles Rezept für Gäste. Es lässt sich schnell herstellen und gut vorbereiten.

Zutaten:

Für die Füllung:

  • Hack
  • Zwiebeln, gewürfelt
  • Lauch, in feine Ringe geschnitten
  • Champignons, in Scheiben geschnitten
  • Paprika, gewürfelt
  • Cocktailtomaten, halbiert
  • Passierte Tomaten
  • Schafskäse (Feta), gewürfelt
  • Salz, Pfeffer und andere Gewürze, die es würzig machen

Für den Tortenboden:

  • 1 Paket Blätterteig
  • 26er Springform 
  • 1 Ei, verquirlt 

Zubereitung:

  • Mit dem Blätterteig die Springform am Boden und Rand auskleiden, ruhig etwas am Rand überstehen lassen
  • Hack scharf anbraten, nach und nach das Gemüse zugeben und mitbraten
  • Passierte Tomaten zufügen und mit den Salz, Pfeffer und anderen Gewürzen würzen
  • Die Masse etwas einkochen lassen, vom Herd nehmen 
  • Den Feta nun untermischen
  • Die Masse in die Springform füllen, die überstehenden Ränder umklappen und einen Deckel Blätterteig auflegen, so dass die Masse komplett von Blätterteig umwandelt ist.
  • Den Blätterteigdeckel mit dem verquirlten Ei bepinseln.
  • Bei 170 Grad für 30 Minuten in den Ofen. Fertig.

Dazu kann man einen grünen Salat und/oder ein Tzatziki servieren. 

Schneller veganer Linseneintopf

Wenn es draußen kalt ist, hat man doch immer etwas mehr Appetit auf etwas deftig Warmes.

Heute habe ich schnell einen Veganer Linseneintopf mit WieBacon gezaubert.

Linsen sind toll, denn sie haben viel Proteine und gleichzeitig Kohlenhydrate, die sehr gut vom Körper verwertet werden. Also sind sie nicht nur in einer Detox-Ernährung, sondern auch bei low Carb perfekt auf dem Speiseplan.

Zutaten:

  • Linsen, vorher etwa eine Stunde eingeweicht, damit die Stoffe, die blähend sind, bereits ausgewaschen werden
  • Zwiebeln, kleingeschnitten
  • WieBacon
  • Wasser
  • Balsamico-Essig
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

  • Linsen etwa 20 Minuten kochen, ggf. etwas Wasser nachgießen
  • Zwischenzeitlich die Zwiebeln und den WieBacon in Kokosfett kräftig anbraten
  • Das Zwiebelgemisch nun zu den Linsen geben, kräftig mit Balsamico und Salz und Pfeffer würzen, kurz aufkochen und fertig!

Fischsuppe

Ein Bummel über den Fischgroßmarkt ist für mich immer wieder ein Highlight! Was es doch für eine Auswahl an Meeresbewohnern gibt, die auf unseren Tellern köstlich zubereitet landen können.

Wichtig ist mir, dass ich Fisch aus Wildfang und nicht aus Aquakultur kaufe – auf eine unnötige Portion an Medikamenten in meinem Essen verzichte ich sehr gerne, wenn ich es mir schon aussuchen kann. Auch ist es mir wichtig, Fisch saisonal zu kaufen. Nicht um jede Zeit des Jahres ist jeder Fisch zu fangen. Also dann den Fisch kaufen, der gerade gefangen werden darf und nicht auf TK-Wäre zurückgreifen, wenn möglich. Da ich häufig größere Mengen kaufe, friere ich ihn hinterher lieber selbst ein.

Im Winter liebe ich ja wärmende Eintöpfe. Ein besonders köstlicher und wärmender Eintopf ist mein Fischeintopf mit Dorsch. Dorsch ist übrigens Kabeljau bevor er geschlechtsreif wird. Ein Speisefisch aus der Ostsee mit einem wunderbaren Geschmack und einer guten Konsistenz, der auch in einem Eintöpf seine Form behält.

Zutaten:

Für die Gemüsesuppe:

  • 1 Bund Suppengrün, kleingeschnitten
  • Einige Kartoffeln, gewürfelt
  • Lorbeerblatt
  • Einige Pfeffer- und Pimentkörner
  • Etwas Butter

Für die Eintopf-Einlage:

  • Speck, in Würfel geschnitten (oder gleich als solche gekauft)
  • Etwas Öl zum Anbraten des Specks
  • Zwiebeln, feingewürfelt
  • 600g Dorsch
  • 1 Becher Sahne
  • Etwas Zitronensaft
  • Meerrettich, nach Belieben und Geschmack
  • Pfeffer zum Abrunden

Zubereitung:

  • Zunächst die Suppe aufsetzen. Hierzu die Butter im Topf zerlassen und das Suppengrün und die Kartoffeln darin kurz andünsten. Mit ca 1,25 Liter Wasser aufgießen. Lorbeerblatt, Piment- und Pfefferkörner zufügen und ca. 15 Minuten köcheln lassen.
  • In einer Pfanne den Speck und die Zwiebeln anbraten. 
  • Die Speckmischung nun in die Suppe geben und Sahne sowie Merretich zugeben. Mit Zitronensaft und Pfeffer würzen, ggf. immer mal wieder abschmecken, nicht, dass der Merrettich es alles zu scharf macht.
  • Den Dorsch waschen, trockentupfen und in mundgerechte Stücke schneiden und die Stücke in die Suppe geben. 
  • Alles noch ca. 15 Minuten bei mittlerer Hitze garkochen und heiß servieren.

Guten Appetit!

P.S.: Bild folgt, so schnell finde ich es nicht in meiner Photothek…

Zander mit Kartoffelsalat

Manchmal muss es abends flott gehen. Daher essen wir gerne mal gebratenen Fisch. Besonders gern essen wir zum gebratenen Fisch meinen Kartoffelsalat. Den bereite ich oft schon einen Tag vorher vor, damit der Salat auch schön durchgezogen ist.

Vor einiger Zeit habe ich Zanderfilet auf dem Fischgroßmarkt gekauft. Zander ist ein herrlicher Fisch, festes Fleisch und geschmacklich herausragend.

Zutaten:

Zubereitung:

  • Das Zanderfilet salzen und mehlieren (für das Bild habe ich die Hautseite erst in der Pfanne kurz vor dem ersten Wenden mehliert)
  • In einer Pfanne ausreichend Butter zerlassen und dem Zander zunächst auf der Filetseite anbraten, dann vorsichtig wenden und die Hautseite anbraten. Wichtig: nur mit mäßiger Hitze anbraten!!
  • Kartoffelsalat und Zander auf einem Teller anrichten und genießen!

Gefülltes Ciabatta

Ein grandioses „Iss mich satt“-Essen ist mein gefülltes Ciabatta mit Blauschimmelkäse, Schmand, Eiern und Lauch!! Zwar gehaltvoll aber einfach nur gut!!!

Zutaten:

  • 1 Ciabatta, geteilt und bis auf einen Rand von ca. 2 cm ausgehüllt
  • 2 Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
  • 1 Paprika, gewürfelt
  • 1 Blauschimmelkäse (ohne Rinde), gewürfelt
  • 4 Eier
  • 1 Becher Schmand
  • Salz und Pfeffer
  • frisch gehobelter Parmesan

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Zubereitung:

Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Paprika und Käse in Würfel schneiden, Lauchzwiebel in Ringe schneiden.

Eier und Schmand mit Salz und Pfeffer verquirlen. Dann die gewürfelten Zutaten zufügen.

Ciabatta in der Mitte aushöhlen. Die Aushüllung kann als Haube auf das gefüllte Ciabatta gelegt werden.

Die Eimasse in das Ciabatta füllen und ab in den vorgeheizten Ofen für ca. 30 Minuten. Kurz vor Ende der Backzeit die Aushüllung auf die gestockte Eimasse auflegen und noch frisch gehobelten Parmesan drüberstreuen, etwa 5 Minuten bräunen lassen.

Guten Appetit!

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vegane Leberwurst

Wir essen sehr gerne Brot – besonders eine Sorte, die es nur bei einem Bäcker in Hildesheim gibt: Softschwarzbrot. Dieses Brot kenne ich bereits seit meinen Kindheitstagen und früher gab es immer Butter und Bananenscheiben drauf (halt Bananenbrot 😉 ). Heute essen wir es auch mit anderem Aufschnitt, Hauptsache: Softschwarzbrot!!!Veganer Aufschnitt ist leider im Handel preisintensiv. Und geschmacklich finde ich viele Sorten auch nicht so lecker. Daher: selbst ist die Frau.

Rezepte für selbst gemachte Brotaufstriche gibt es viele im Internet, so auch vegane Leberwurst. Leider hat mir dieses Rezept bisher so nicht richtig gut geschmeckt. Also habe ich das Rezept etwas abgewandelt. 

Zutaten:

  • 200 g Räuchertofu
  • 1 Zwiebel
  • 1 Dose Kidneybohnen
  • 1 TL Rosmarin
  • 1 TL Thymian
  • Salz
  • Pfeffer
  • Olivenöl zum Anbraten

Zubereitung:

  • Zwiebel fein würfeln und in Olivenöl anschwitzen. Vom Herd nehmen und Rosmarin sowie Thymian in die Pfanne geben, alles vermischen.
  • Tofu würfeln, Kidneybohnen abtropfen. Beiden in ein Gefäß geben mit dem Pürierstab oder dem „Mr. Magic“ „bearbeiten“. Dann die Zwiebel-Gewürz-Mischung zufügen und weiter pürieren. Reichlich Salz und Pfeffer zufügen, alles miteinander vermischen. Abschmecken, bei Bedarf nachsalzen und/oder nachpfeffern.

Im Kühlschrank hält sich die Leberwurst ca. eine Woche – wenn sie denn so lange hält und nicht vorher hungrigen Mäulern zum Opfer fällt 😉

Gurkensalat, leicht und köstlich

Wir haben heute zwei Gurken aus dem Garten einer Kollegin geschenkt bekommen. Es muss ein Gurkenjahr sein, denn sie hatte so viele, dass sie schon Schwierigkeiten hatte, sie an den Mann zu bekommen.

Wir sind aber dankbare Abnehmer und so habe kurz einen Gurkensalat gezaubert.

Zutaten

  • Salatgurke
  • Öl
  • Essig
  • Eine Prise Zucker (ich hab mal Kokosblütenzucker genommen)
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

  • Gurke schälen (optional, wer kein Problem mit der Schale hat, lässt sie dran)
  • Gurke in Scheiben raspeln, je dünner, desto besser
  • Öl, Essig, Zucker, Salz und Pfeffer vermischen, es darf ruhig anständig gewürzt werden, da Gurken viel Gewürz vertragen
  • Das Essig-Öl-Gemisch über die Gurkenscheiben gießen und gut umrühren

Der Salat schmeckt besonders gut, wenn er einige Stunden durchgezogen ist. Ähnlich wie bei meinem Kartoffelsalat gilt auch hier: timmer schön rührend zum Gurkensalat sein, damit er köstlich wird.

Schmeckt zu Fisch, zur Brotzeit, als Salat zum Grillen oder auch einfach pur.

Carbonara, schnell, einfach, köstlich und vegan

Ich koche gerne, ich koche gerne aufwendig, außer, wenn ich den ganzen Tag unterwegs war und abends dringend noch etwas Warmes essen muss – dann kann es mir nicht schnell und einfach genug gehen… (nur Salat ist nämlich auch keine Lösung *lol*) Und ich liebe Käsesauce!!
Die wohl weltbeste vegane Käsesauce geht zum Glück so schnell und einfach, der Wahnsinn! Hier gibt es die Abwandlung als Carbonara – ich liebe nämlich auch Carbonara!! Und da ich das „Fleisch“ von wieFleisch richtig klasse finde, hab ich immer etwas auf Vorrat im Tiefkühler. Heute gibt es also schnell mal kurz…Trommelwirbel…Carbonara!!!

img_2279Zutaten:

  • Nudeln – wir nehmen immer unsere Mitbringsel aus Italien, die schmecken so viel besser als die, die man hier kaufen kann (authentische Küche beginnt im Herkunftsland)
  • Cashewmus (selbsthergestellt, natürlich :), Rezept folgt in Kürze…)
  • Mineralwasser
  • Gemüsebrühe – wir nehmen ja immer österreichische, deutsche tut es nötigenfalls auch 😉
  • wieBacon
  • eine Zwiebel
  • Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

  • Zwiebeln in Würfel schneiden
  • Nudeln in Salzwasser kochen
  • In der Zwischenzeit den wieBacon in etwas Öl mitsamt den Zwiebeln anbraten, kurz aus der Pfanne nehmen und
  • das Cashewmus (etwa einen Esslöffel) mit dem Mineralwasser in der Pfanne verrühren bis es eine homogene Masse ergibt
  • Gemüsebrühe nach Bedarf und Geschmack einstreuen
  • wieBacon und Zwiebeln zufügen
  • alles vermengen
  • Nudeln abgießen und die Sauce auf die Nudeln verteilen, mit frischem Pfeffer würzen

FERTIG in 10 Minuten!!

Guten Appetit!

Kartoffelsalat „Kindheitserinnerung“

Man unterteilt Deutschland hinsichtlich der Vorliebe von Kartoffelsalat in zwei Teile. Ein Teil, der nördlich des Kartoffelsalat-Äquators lebt, bevorzugt Kartoffelsalat mit Majonäse, die Bewohner im Süden bevorzugen die Variante mit Essig und Öl.

Zwar lebe ich nördlich des besagten Äquators, doch mag ich nur Kartoffelsalat mit Essig und Öl und die Krönung ist der Salat, den meine Mutter macht. Ob zum Grillen, auf Klassenausflügen oder wenn wir in den Urlaub gefahren sind, dieser Salat hat mich in meiner Kindheit und Jugend begleitet und gehört mittlerweile auch in meinen festen Fundus an Rezepten. Zum Glück lebt meine bessere Hälfte auch geschmacklich auf der Südseite des Kartoffelsalat-Äquators…!!

Entscheidend für den perfekten Kartoffelsalat ist eine gute Kartoffel. Am besten kocht man die Kartoffel auch schon einen Tag vorher, so dass sich die Stärke in der Kartoffel setzen kann. Das hat den Vorteil, dass man beim Schneiden der Kartoffel die Scheiben wesentlich feiner schneiden kann und dass das Ergebnis des Salates noch feiner wird.

Ich nehme gerne Kartoffeln der Sorte „Linda“. Und da ich, wenn möglich, auf regionale Produzenten zurückgreife, gehe ich die Kartoffeln beim Bauern um die Ecke kaufen.

Man nehme:

  • festkochende Kartoffeln, am besten am Vortag bereits gekocht
  • eine Zwiebel
  • heiße Brühe (aus gekörnter Brühe zuzubereiten)
  • Öl (am besten ein neutrales Öl)
  • Essig
  • Salz
  • Pfeffer
  • Schnittlauch

Zubereitung:

  • Die Kartoffeln in feine Scheiben schneiden
  • Zwiebeln möglichst fein würfeln
  • Die Zwiebeln mit zu den Kartoffelscheiben geben
  • Brühe aus gekörnter Brühe zubereiten; die Brühe kann ruhig etwas kräftiger sein
  • Essig und Öl im Verhältnis von 1:3 in die Brühe rühren
  • Die Brühe-Mischung nun schluckweise auf die Kartoffeln geben und alles verrühren.
  • Mit Salz und Pfeffer würzen, auch ruhig kräftig, die Kartoffeln brauchen Salz

Wichtig bei diesem Kartoffelsalat ist, dass er schön sämig wird. Das erreicht man, wenn man recht „rührig“ zu ihm ist. Also immer wieder umrühren, ruhen lassen, wieder umrühren. Das kann sich schon über eine paar Stunden hinziehen, aber es lohnt sich.

Den Schnittlauch einige Minuten vor dem Servieren untermengen.

Nicht nur als Beilage köstlich, den Salat esse ich auch solo!!