Schneller veganer Linseneintopf

Wenn es draußen kalt ist, hat man doch immer etwas mehr Appetit auf etwas deftig Warmes.

Heute habe ich schnell einen Veganer Linseneintopf mit WieBacon gezaubert.

Linsen sind toll, denn sie haben viel Proteine und gleichzeitig Kohlenhydrate, die sehr gut vom Körper verwertet werden. Also sind sie nicht nur in einer Detox-Ernährung, sondern auch bei low Carb perfekt auf dem Speiseplan.

Zutaten:

  • Linsen, vorher etwa eine Stunde eingeweicht, damit die Stoffe, die blähend sind, bereits ausgewaschen werden
  • Zwiebeln, kleingeschnitten
  • WieBacon
  • Wasser
  • Balsamico-Essig
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

  • Linsen etwa 20 Minuten kochen, ggf. etwas Wasser nachgießen
  • Zwischenzeitlich die Zwiebeln und den WieBacon in Kokosfett kräftig anbraten
  • Das Zwiebelgemisch nun zu den Linsen geben, kräftig mit Balsamico und Salz und Pfeffer würzen, kurz aufkochen und fertig!

vegane Leberwurst

Wir essen sehr gerne Brot – besonders eine Sorte, die es nur bei einem Bäcker in Hildesheim gibt: Softschwarzbrot. Dieses Brot kenne ich bereits seit meinen Kindheitstagen und früher gab es immer Butter und Bananenscheiben drauf (halt Bananenbrot 😉 ). Heute essen wir es auch mit anderem Aufschnitt, Hauptsache: Softschwarzbrot!!!Veganer Aufschnitt ist leider im Handel preisintensiv. Und geschmacklich finde ich viele Sorten auch nicht so lecker. Daher: selbst ist die Frau.

Rezepte für selbst gemachte Brotaufstriche gibt es viele im Internet, so auch vegane Leberwurst. Leider hat mir dieses Rezept bisher so nicht richtig gut geschmeckt. Also habe ich das Rezept etwas abgewandelt. 

Zutaten:

  • 200 g Räuchertofu
  • 1 Zwiebel
  • 1 Dose Kidneybohnen
  • 1 TL Rosmarin
  • 1 TL Thymian
  • Salz
  • Pfeffer
  • Olivenöl zum Anbraten

Zubereitung:

  • Zwiebel fein würfeln und in Olivenöl anschwitzen. Vom Herd nehmen und Rosmarin sowie Thymian in die Pfanne geben, alles vermischen.
  • Tofu würfeln, Kidneybohnen abtropfen. Beiden in ein Gefäß geben mit dem Pürierstab oder dem „Mr. Magic“ „bearbeiten“. Dann die Zwiebel-Gewürz-Mischung zufügen und weiter pürieren. Reichlich Salz und Pfeffer zufügen, alles miteinander vermischen. Abschmecken, bei Bedarf nachsalzen und/oder nachpfeffern.

Im Kühlschrank hält sich die Leberwurst ca. eine Woche – wenn sie denn so lange hält und nicht vorher hungrigen Mäulern zum Opfer fällt 😉

herbstliche Gemüsenudeln

Kürbis, überall gibt es jetzt Kürbis – herrlich herbstlich.

Da ich mir vor einiger Zeit vom bekannten Kaffeeröster einen Spiralschneider für Gemüse gegönnt habe, der besser zu händeln ist als der allseits Umworbene, musste ich ihn heute einmal mehr auf Herz und Nieren prüfen. 

Daher gab es heute herbstliche Gemüsenudeln mit einer Kürbis-Tomaten-Paprika-Sauce. Das ist so ein Gericht, was kaum Kalorien hat, aber trotzdem an Bella Italia erinnert, obwohl es mit Pasta nicht viel gemeinsam hat außer der Form der Gemüsenudeln. Trotzdem ist es köstlich, schnell zubereitet und einfach mal Abwechslung auf den Pastatellern.

Zutaten:

  • 2 Zucchini für die Nudeln
  • Kürbis
  • Zwiebel
  • Paprika
  • Tomaten
  • Tomatenmark
  • Wasser
  • Salz
  • Pfeffer
  • Gewürze nach Belieben

Zubereitung:

  • Kürbis, Zwiebeln, Tomaten und Paprika kleinschneiden
  • Zucchini mit dem Spiralschneider zu Spagetti verarbeiten
  • In einer Pfanne etwas Öl erhitzen, die Zwiebeln darin glasig anbraten, die Tomaten zufügen und zerkochen
  • Die Kürbisstücke zufügen und mitgaren
  • Die Paprikastücke ebenfalls zufügen und mitgaren
  • Mit Tomatenmark und Wasser aufgießen und noch ein wenig köcheln lassen
  • Mit Salz, Pfeffer und Gewürzen würzen

Die (rohen) Gemüsenudeln auf Tellern anrichten und die Sauce darüber verteilen.

Wer mag, kann noch etwas (richtigen) Parmesan darüber streuen. Aber auch Parmesan aus Cashews macht sich toll. Hierzu einfach eine Handvoll Cashews in den „Mr. Magic“ und kurz zerkleinern, fertig ist der vegane Parmesan.

Guten Appetit!

Asian Kitchen: Tom Ka Gai vegan

Es gibt nicht viele Gerichte, wofür ich alles stehen und liegen lasse…meine absolute Leib- und Magenspeise ist seit Jahren die „Tom Ka Gai“.

Die Übersetzung für „Tom Ka Gai“ ist „Thailändische Hühnersuppe“. Richtig zubereitet macht sie eine Menge Arbeit, dauert ewig. Auch die Zutaten für eine „echte“ Tom Ka Gai“ sind vielleicht in der Großstadt leicht zu bekommen, bei uns in der Provinz benötigt es ein klein wenig Improvisation. Ein Grund mehr, um eine vegane Variante zu versuchen, die nun keinen Besuch eines Asia-Ladens in der nächst größeren Stadt braucht!

Zutaten:

  • 1/2 Liter vegane Gemüsebrühe
  • Ingwer, geschält, in Scheiben
  • 3 Stängel Zitronengras (oder 1/2 Bund Frühlingszwiebeln) in ca. 3 cm langen Stücken, schräg geschnitten
  • 2 Zwiebeln, grob geschnitten
  • 250 g Tofu, in kleine Würfeln geschnitten
  • 1 frische oder getrocknete Chilischote, in feinen Ringen
  • Champignons, in Scheiben geschnitten
  • 1 Paprika (rot) in Streifen geschnitten
  • 500 ml Kokosmilch
  • 3 EL Limettensaft (ca. 1 Limette oder vom Discounter Limettensaft in der Plastikflasche)
  • 1 EL Zucker
  • 2 TL Salz
  • Reis

Zubereitung:

  • Den Reis kochen.
  • Brühe mit Ingwer und Frühlingszwiebel zum Kochen bringen und einige Minuten bei großer Hitze kochen.
  • Dann die Ingwer-Zwiebel-Gemüsebrühe vom Ingwer und den Frühlingszwiebeln befreien (entweder durch ein Sieb abgießen oder den Schaumlöffel nutzen)
  • Nun Champignons, Zwiebeln, Paprika, Tofu und Chili hinzugeben und noch einige Minuten kochen lassen.
  • Die Kokosmilch zugeben und noch erneut aufkochen lassen.
  • Mit Limettensaft, Zucker und Salz abschmecken.

Mit Reis servieren und es sich schmecken lassen!!

Sommerlicher Salat mit Vinaigrette

imageDer Sommer ist zurück, mit Macht und mit Hitze.

Bei diesen Temperaturen mag man ja nicht so recht reichlich essen. Eigentlich mag man gar nichts essen, bis sich der Bauch dann doch lautstark meldet und sein Recht auf Nahrung fordert. „Was tun?“ sprach Zeus…

Heute hab ich dann einfach einen sommerlichen Salat gezaubert und als Dressing schnell eine Vinaigrette gemixt.

Das Schöne bei Salat ist, dass man ihn immer anders zusammenstellen kann, wie einem nun der Sinn steht.

Heute hab ich einfach diverse Salate genommen, Möhren und etwas Weißkohl geraspelt und eine Gemüsezwiebel in feine Streifen geschnitten. Alles vorsichtig in der großen Salatschüssel miteinander vermengt, schon ist die Grundlage fertig.

Für die Vinaigrette nehme ich immer

  • Olivenöl (ich bringe mir aus Italien ein recht kräftiges Öl mit)
  • Essig (hier greife ich auf Apfelessig aus Österreich zurück)
  • Senf (derzeit habe ich Estragonsenf aus Österreich offen, ich liebe das feine Aroma dieses Senfes)
  • Salz
  • Pfeffer
  • die geheime Zutat 😉 (ich habe Zwiebeln in Würfel geschnitten und mit Zucker bestreut, da bildet sich dann nach einiger Zeit ein süßer Sud, der eigentlich Hausmittel gegen Husten ist; von diesem Sud gebe ich einfach 2-3 Löffel mit in das Dressing, so bekommt man das gewisse etwas in die Vinaigrette, köstlich!!!)

Alle Zutaten in einen Shaker (eine dichte Dose tut es notfalls auch) und alles kräftig miteinander verschütten.

Fertig ist die Vinaigrette und man kann sich den Salat munden lassen. Das perfekte Sommeressen.