Fischsuppe

Ein Bummel über den Fischgroßmarkt ist für mich immer wieder ein Highlight! Was es doch für eine Auswahl an Meeresbewohnern gibt, die auf unseren Tellern köstlich zubereitet landen können.

Wichtig ist mir, dass ich Fisch aus Wildfang und nicht aus Aquakultur kaufe – auf eine unnötige Portion an Medikamenten in meinem Essen verzichte ich sehr gerne, wenn ich es mir schon aussuchen kann. Auch ist es mir wichtig, Fisch saisonal zu kaufen. Nicht um jede Zeit des Jahres ist jeder Fisch zu fangen. Also dann den Fisch kaufen, der gerade gefangen werden darf und nicht auf TK-Wäre zurückgreifen, wenn möglich. Da ich häufig größere Mengen kaufe, friere ich ihn hinterher lieber selbst ein.

Im Winter liebe ich ja wärmende Eintöpfe. Ein besonders köstlicher und wärmender Eintopf ist mein Fischeintopf mit Dorsch. Dorsch ist übrigens Kabeljau bevor er geschlechtsreif wird. Ein Speisefisch aus der Ostsee mit einem wunderbaren Geschmack und einer guten Konsistenz, der auch in einem Eintöpf seine Form behält.

Zutaten:

Für die Gemüsesuppe:

  • 1 Bund Suppengrün, kleingeschnitten
  • Einige Kartoffeln, gewürfelt
  • Lorbeerblatt
  • Einige Pfeffer- und Pimentkörner
  • Etwas Butter

Für die Eintopf-Einlage:

  • Speck, in Würfel geschnitten (oder gleich als solche gekauft)
  • Etwas Öl zum Anbraten des Specks
  • Zwiebeln, feingewürfelt
  • 600g Dorsch
  • 1 Becher Sahne
  • Etwas Zitronensaft
  • Meerrettich, nach Belieben und Geschmack
  • Pfeffer zum Abrunden

Zubereitung:

  • Zunächst die Suppe aufsetzen. Hierzu die Butter im Topf zerlassen und das Suppengrün und die Kartoffeln darin kurz andünsten. Mit ca 1,25 Liter Wasser aufgießen. Lorbeerblatt, Piment- und Pfefferkörner zufügen und ca. 15 Minuten köcheln lassen.
  • In einer Pfanne den Speck und die Zwiebeln anbraten. 
  • Die Speckmischung nun in die Suppe geben und Sahne sowie Merretich zugeben. Mit Zitronensaft und Pfeffer würzen, ggf. immer mal wieder abschmecken, nicht, dass der Merrettich es alles zu scharf macht.
  • Den Dorsch waschen, trockentupfen und in mundgerechte Stücke schneiden und die Stücke in die Suppe geben. 
  • Alles noch ca. 15 Minuten bei mittlerer Hitze garkochen und heiß servieren.

Guten Appetit!

P.S.: Bild folgt, so schnell finde ich es nicht in meiner Photothek…

Zander mit Kartoffelsalat

Manchmal muss es abends flott gehen. Daher essen wir gerne mal gebratenen Fisch. Besonders gern essen wir zum gebratenen Fisch meinen Kartoffelsalat. Den bereite ich oft schon einen Tag vorher vor, damit der Salat auch schön durchgezogen ist.

Vor einiger Zeit habe ich Zanderfilet auf dem Fischgroßmarkt gekauft. Zander ist ein herrlicher Fisch, festes Fleisch und geschmacklich herausragend.

Zutaten:

Zubereitung:

  • Das Zanderfilet salzen und mehlieren (für das Bild habe ich die Hautseite erst in der Pfanne kurz vor dem ersten Wenden mehliert)
  • In einer Pfanne ausreichend Butter zerlassen und dem Zander zunächst auf der Filetseite anbraten, dann vorsichtig wenden und die Hautseite anbraten. Wichtig: nur mit mäßiger Hitze anbraten!!
  • Kartoffelsalat und Zander auf einem Teller anrichten und genießen!

Gurkensalat, leicht und köstlich

Wir haben heute zwei Gurken aus dem Garten einer Kollegin geschenkt bekommen. Es muss ein Gurkenjahr sein, denn sie hatte so viele, dass sie schon Schwierigkeiten hatte, sie an den Mann zu bekommen.

Wir sind aber dankbare Abnehmer und so habe kurz einen Gurkensalat gezaubert.

Zutaten

  • Salatgurke
  • Öl
  • Essig
  • Eine Prise Zucker (ich hab mal Kokosblütenzucker genommen)
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

  • Gurke schälen (optional, wer kein Problem mit der Schale hat, lässt sie dran)
  • Gurke in Scheiben raspeln, je dünner, desto besser
  • Öl, Essig, Zucker, Salz und Pfeffer vermischen, es darf ruhig anständig gewürzt werden, da Gurken viel Gewürz vertragen
  • Das Essig-Öl-Gemisch über die Gurkenscheiben gießen und gut umrühren

Der Salat schmeckt besonders gut, wenn er einige Stunden durchgezogen ist. Ähnlich wie bei meinem Kartoffelsalat gilt auch hier: timmer schön rührend zum Gurkensalat sein, damit er köstlich wird.

Schmeckt zu Fisch, zur Brotzeit, als Salat zum Grillen oder auch einfach pur.