Erdbeer-Limetten-Basilikum-Dressing

Hier mal ganz schnell eines meiner Lieblings-Salatdressings: das Erdbeer-Limetten-Basilikum-Dressing. Fruchtig frisch, passt perfekt zu einem sommerlichen Salat in der Mittagspause 🙂 !! Und schnell gemacht ist es zudem, also ein klarer Pluspunkt.

Zutaten:

  • Basilikum (nach Belieben)
  • Erdbeeren (nach Belieben, wenn sie schön süß sind, schmeckt das Dressing noch viel besser) – außerhalb der Saison tun es auch TK-Beeren
  • Saft einer Limette
  • 1 Knoblauchzehe
  • Apfelessig, am besten naturtrüb
  • etwas hochwertiges Olivenöl
  • etwas Natursalz (ich nehme für dieses Dressing ausschließlich von der Sonne getrocknetes Salz, es hat so einen feinen Eigengeschmack, der an Urlaub erinnert und außerdem nicht chemisch bearbeitet ist)

Zubereitung:

Super einfach: alles in den Mixer geben und bis zur gewünschten Konsistenz mixen, fertig!!

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vegane Leberwurst

Wir essen sehr gerne Brot – besonders eine Sorte, die es nur bei einem Bäcker in Hildesheim gibt: Softschwarzbrot. Dieses Brot kenne ich bereits seit meinen Kindheitstagen und früher gab es immer Butter und Bananenscheiben drauf (halt Bananenbrot 😉 ). Heute essen wir es auch mit anderem Aufschnitt, Hauptsache: Softschwarzbrot!!!Veganer Aufschnitt ist leider im Handel preisintensiv. Und geschmacklich finde ich viele Sorten auch nicht so lecker. Daher: selbst ist die Frau.

Rezepte für selbst gemachte Brotaufstriche gibt es viele im Internet, so auch vegane Leberwurst. Leider hat mir dieses Rezept bisher so nicht richtig gut geschmeckt. Also habe ich das Rezept etwas abgewandelt. 

Zutaten:

  • 200 g Räuchertofu
  • 1 Zwiebel
  • 1 Dose Kidneybohnen
  • 1 TL Rosmarin
  • 1 TL Thymian
  • Salz
  • Pfeffer
  • Olivenöl zum Anbraten

Zubereitung:

  • Zwiebel fein würfeln und in Olivenöl anschwitzen. Vom Herd nehmen und Rosmarin sowie Thymian in die Pfanne geben, alles vermischen.
  • Tofu würfeln, Kidneybohnen abtropfen. Beiden in ein Gefäß geben mit dem Pürierstab oder dem „Mr. Magic“ „bearbeiten“. Dann die Zwiebel-Gewürz-Mischung zufügen und weiter pürieren. Reichlich Salz und Pfeffer zufügen, alles miteinander vermischen. Abschmecken, bei Bedarf nachsalzen und/oder nachpfeffern.

Im Kühlschrank hält sich die Leberwurst ca. eine Woche – wenn sie denn so lange hält und nicht vorher hungrigen Mäulern zum Opfer fällt 😉

Gurkensalat, leicht und köstlich

Wir haben heute zwei Gurken aus dem Garten einer Kollegin geschenkt bekommen. Es muss ein Gurkenjahr sein, denn sie hatte so viele, dass sie schon Schwierigkeiten hatte, sie an den Mann zu bekommen.

Wir sind aber dankbare Abnehmer und so habe kurz einen Gurkensalat gezaubert.

Zutaten

  • Salatgurke
  • Öl
  • Essig
  • Eine Prise Zucker (ich hab mal Kokosblütenzucker genommen)
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

  • Gurke schälen (optional, wer kein Problem mit der Schale hat, lässt sie dran)
  • Gurke in Scheiben raspeln, je dünner, desto besser
  • Öl, Essig, Zucker, Salz und Pfeffer vermischen, es darf ruhig anständig gewürzt werden, da Gurken viel Gewürz vertragen
  • Das Essig-Öl-Gemisch über die Gurkenscheiben gießen und gut umrühren

Der Salat schmeckt besonders gut, wenn er einige Stunden durchgezogen ist. Ähnlich wie bei meinem Kartoffelsalat gilt auch hier: timmer schön rührend zum Gurkensalat sein, damit er köstlich wird.

Schmeckt zu Fisch, zur Brotzeit, als Salat zum Grillen oder auch einfach pur.

herbstliche Gemüsenudeln

Kürbis, überall gibt es jetzt Kürbis – herrlich herbstlich.

Da ich mir vor einiger Zeit vom bekannten Kaffeeröster einen Spiralschneider für Gemüse gegönnt habe, der besser zu händeln ist als der allseits Umworbene, musste ich ihn heute einmal mehr auf Herz und Nieren prüfen. 

Daher gab es heute herbstliche Gemüsenudeln mit einer Kürbis-Tomaten-Paprika-Sauce. Das ist so ein Gericht, was kaum Kalorien hat, aber trotzdem an Bella Italia erinnert, obwohl es mit Pasta nicht viel gemeinsam hat außer der Form der Gemüsenudeln. Trotzdem ist es köstlich, schnell zubereitet und einfach mal Abwechslung auf den Pastatellern.

Zutaten:

  • 2 Zucchini für die Nudeln
  • Kürbis
  • Zwiebel
  • Paprika
  • Tomaten
  • Tomatenmark
  • Wasser
  • Salz
  • Pfeffer
  • Gewürze nach Belieben

Zubereitung:

  • Kürbis, Zwiebeln, Tomaten und Paprika kleinschneiden
  • Zucchini mit dem Spiralschneider zu Spagetti verarbeiten
  • In einer Pfanne etwas Öl erhitzen, die Zwiebeln darin glasig anbraten, die Tomaten zufügen und zerkochen
  • Die Kürbisstücke zufügen und mitgaren
  • Die Paprikastücke ebenfalls zufügen und mitgaren
  • Mit Tomatenmark und Wasser aufgießen und noch ein wenig köcheln lassen
  • Mit Salz, Pfeffer und Gewürzen würzen

Die (rohen) Gemüsenudeln auf Tellern anrichten und die Sauce darüber verteilen.

Wer mag, kann noch etwas (richtigen) Parmesan darüber streuen. Aber auch Parmesan aus Cashews macht sich toll. Hierzu einfach eine Handvoll Cashews in den „Mr. Magic“ und kurz zerkleinern, fertig ist der vegane Parmesan.

Guten Appetit!

Carbonara, schnell, einfach, köstlich und vegan

Ich koche gerne, ich koche gerne aufwendig, außer, wenn ich den ganzen Tag unterwegs war und abends dringend noch etwas Warmes essen muss – dann kann es mir nicht schnell und einfach genug gehen… (nur Salat ist nämlich auch keine Lösung *lol*) Und ich liebe Käsesauce!!
Die wohl weltbeste vegane Käsesauce geht zum Glück so schnell und einfach, der Wahnsinn! Hier gibt es die Abwandlung als Carbonara – ich liebe nämlich auch Carbonara!! Und da ich das „Fleisch“ von wieFleisch richtig klasse finde, hab ich immer etwas auf Vorrat im Tiefkühler. Heute gibt es also schnell mal kurz…Trommelwirbel…Carbonara!!!

img_2279Zutaten:

  • Nudeln – wir nehmen immer unsere Mitbringsel aus Italien, die schmecken so viel besser als die, die man hier kaufen kann (authentische Küche beginnt im Herkunftsland)
  • Cashewmus (selbsthergestellt, natürlich :), Rezept folgt in Kürze…)
  • Mineralwasser
  • Gemüsebrühe – wir nehmen ja immer österreichische, deutsche tut es nötigenfalls auch 😉
  • wieBacon
  • eine Zwiebel
  • Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

  • Zwiebeln in Würfel schneiden
  • Nudeln in Salzwasser kochen
  • In der Zwischenzeit den wieBacon in etwas Öl mitsamt den Zwiebeln anbraten, kurz aus der Pfanne nehmen und
  • das Cashewmus (etwa einen Esslöffel) mit dem Mineralwasser in der Pfanne verrühren bis es eine homogene Masse ergibt
  • Gemüsebrühe nach Bedarf und Geschmack einstreuen
  • wieBacon und Zwiebeln zufügen
  • alles vermengen
  • Nudeln abgießen und die Sauce auf die Nudeln verteilen, mit frischem Pfeffer würzen

FERTIG in 10 Minuten!!

Guten Appetit!

Es wird gegrillt

Bevor der Sommer sich neigt, haben wir  noch einmal die Gelegenheit genutzt, den Grill anzuwerfen.

IMG_2598Neben Bratwürsten von der Landfleischerei Aust aus Söhlde bei Hildesheim, die ich immer in der Gefriertruhe habe (ein Stück Heimat für mich  🙂 ), gab es mein selbstgemachtes Pizzabrot mit Bärlauchpesto, meinen Kartoffelsalat, fixes Tzatziki und selbstgemachte (Kräuter-)Butter.

Die Bratwürste von Aust essen wir besonders gerne. Daher auch die namentlich Nennung der Bezugsquelle. Ich denke, gute Qualität muss auch genannt werden!! Ich unterstütze gerne kleinere regionale Betriebe als im Supermarkt an der Wursttheke einzukaufen.

Die Rezepte für Bärlauchpesto und Kartoffelsalat sind ja bereits nachzulesen und daher in diesem Beitrag nur verlinkt.

Das Tzatziki ist auch eine schnelle Sache. Denn ich nehme einen Becher Ziegenjoghurt und ein wenig von meinem Tzatziki-Gewürz. Einrühren, ziehen lassen, fertig. (Klar, ich habe noch ein Rezept für die klassische Herstellung im Petto, aber manchmal muss es eben flott gehen, ist ja noch einiges anderes vorzubereiten…)

IMG_2597Die (Kräuter-)Butter ist rein vegan auf Kokosöl-Basis. Hierzu nimmt man 1 Tasse geschmolzenes Kokosöl, 1/2 Tasse Pflanzenmilch (ich hatte noch Kokosnusswasser im Anbruch), 2 EL Olivenöl, 1 TL Zitronen- oder Limettensaft, eine gute Prise Salz und – wenn man Kräuterbutter machen möchte, noch Gewürze wie Petersilie, Schnittlauch und Liebstöckel. Ich habe noch etwas Knoblauchpaste vom Asiaten als Abrundung verwendet. In Kräuterbutter gehört Knoblauch ;)…

Alle Zutaten bis auf die Kräuter in den „Mr. Magic“ füllen und anständig durchmixen. Dann – je nachdem wieviel Butter man haben möchte – einen Teil der Masse in kleine Förmchen oder in einen Eiswürfelbereiter füllen. Ab ins Eisfach und gefrieren lassen.

Die Gewürze (und die Knobi-Paste) nun in die restliche Buttermasse geben und nochmals kurz durchmixen. Die Kräuterbuttermasse ebenfalls in Förmchen oder Eiswürfelbereiter geben und ebenfalls ab ins Eisfach.

Tipp: die Butter ruhig schon einen Tag früher zubereiten, dann hat sie Zeit im Eisfach richtig durchzufrieren.

Wenn die Butter dann serviert wird, aus dem Eisfach nehmen und auf einem Teller anrichten. Stilecht gehört natürlich ein Buttermesser auf den Tisch.

Für das Pizzabrot wird ein Hefeteig gefertigt:

  • 500 Gramm Mehl
  • 250 ml Wasser
  • 1 Würfel Frischhefe oder 1 Päckchen Trockenhefe
  • 1 Prise Salz
  • 3 Esslöffel Olivenöl

Hefe im lauwarmen Wasser auflösen. In einer Schüssel Mehl, Salz und Olivenöl mischen und nun das Hefewasser unter langsamen Rühren in ins Mehl einlaufen lassen. Zu einem glatten Teig verkneten. Ist der Teig zu fest, noch etwas Wasser zufügen, ist der Teig zu klebrig, noch etwas Mehl untermengen.

Ich lasse den Teig nicht vorab gehen, sondern verarbeite ihn erst einmal komplett.
Daher wird er nun ausgerollt und mit Pesto bestrichen und aufrollen. Dann hat er Zeit zu gehen. Ist das Pizzabrot schön aufgegangen im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Ober- und Unterhitze ca. 20 Minuten backen.
Das Pizzabrot schmeckt übrigens warm oder kalt köstlich.

Und dann kann es losgehen. Ein kühles Bier/Weizen rundet das Grill-Event ab.

Asian Kitchen: Tom Ka Gai vegan

Es gibt nicht viele Gerichte, wofür ich alles stehen und liegen lasse…meine absolute Leib- und Magenspeise ist seit Jahren die „Tom Ka Gai“.

Die Übersetzung für „Tom Ka Gai“ ist „Thailändische Hühnersuppe“. Richtig zubereitet macht sie eine Menge Arbeit, dauert ewig. Auch die Zutaten für eine „echte“ Tom Ka Gai“ sind vielleicht in der Großstadt leicht zu bekommen, bei uns in der Provinz benötigt es ein klein wenig Improvisation. Ein Grund mehr, um eine vegane Variante zu versuchen, die nun keinen Besuch eines Asia-Ladens in der nächst größeren Stadt braucht!

Zutaten:

  • 1/2 Liter vegane Gemüsebrühe
  • Ingwer, geschält, in Scheiben
  • 3 Stängel Zitronengras (oder 1/2 Bund Frühlingszwiebeln) in ca. 3 cm langen Stücken, schräg geschnitten
  • 2 Zwiebeln, grob geschnitten
  • 250 g Tofu, in kleine Würfeln geschnitten
  • 1 frische oder getrocknete Chilischote, in feinen Ringen
  • Champignons, in Scheiben geschnitten
  • 1 Paprika (rot) in Streifen geschnitten
  • 500 ml Kokosmilch
  • 3 EL Limettensaft (ca. 1 Limette oder vom Discounter Limettensaft in der Plastikflasche)
  • 1 EL Zucker
  • 2 TL Salz
  • Reis

Zubereitung:

  • Den Reis kochen.
  • Brühe mit Ingwer und Frühlingszwiebel zum Kochen bringen und einige Minuten bei großer Hitze kochen.
  • Dann die Ingwer-Zwiebel-Gemüsebrühe vom Ingwer und den Frühlingszwiebeln befreien (entweder durch ein Sieb abgießen oder den Schaumlöffel nutzen)
  • Nun Champignons, Zwiebeln, Paprika, Tofu und Chili hinzugeben und noch einige Minuten kochen lassen.
  • Die Kokosmilch zugeben und noch erneut aufkochen lassen.
  • Mit Limettensaft, Zucker und Salz abschmecken.

Mit Reis servieren und es sich schmecken lassen!!