Kartoffelsalat „Kindheitserinnerung“

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Man unterteilt Deutschland hinsichtlich der Vorliebe von Kartoffelsalat in zwei Teile. Ein Teil, der nördlich des Kartoffelsalat-Äquators lebt, bevorzugt Kartoffelsalat mit Majonäse, die Bewohner im Süden bevorzugen die Variante mit Essig und Öl.

Zwar lebe ich nördlich des besagten Äquators, doch mag ich nur Kartoffelsalat mit Essig und Öl und die Krönung ist der Salat, den meine Mutter macht. Ob zum Grillen, auf Klassenausflügen oder wenn wir in den Urlaub gefahren sind, dieser Salat hat mich in meiner Kindheit und Jugend begleitet und gehört mittlerweile auch in meinen festen Fundus an Rezepten. Zum Glück lebt meine bessere Hälfte auch geschmacklich auf der Südseite des Kartoffelsalat-Äquators…!!

Entscheidend für den perfekten Kartoffelsalat ist eine gute Kartoffel. Am besten kocht man die Kartoffel auch schon einen Tag vorher, so dass sich die Stärke in der Kartoffel setzen kann. Das hat den Vorteil, dass man beim Schneiden der Kartoffel die Scheiben wesentlich feiner schneiden kann und dass das Ergebnis des Salates noch feiner wird.

Ich nehme gerne Kartoffeln der Sorte „Linda“. Und da ich, wenn möglich, auf regionale Produzenten zurückgreife, gehe ich die Kartoffeln beim Bauern um die Ecke kaufen.

Man nehme:

  • festkochende Kartoffeln, am besten am Vortag bereits gekocht
  • eine Zwiebel
  • heiße Brühe (aus gekörnter Brühe zuzubereiten)
  • Öl (am besten ein neutrales Öl)
  • Essig
  • Salz
  • Pfeffer
  • Schnittlauch

Zubereitung:

  • Die Kartoffeln in feine Scheiben schneiden
  • Zwiebeln möglichst fein würfeln
  • Die Zwiebeln mit zu den Kartoffelscheiben geben
  • Brühe aus gekörnter Brühe zubereiten; die Brühe kann ruhig etwas kräftiger sein
  • Essig und Öl im Verhältnis von 1:3 in die Brühe rühren
  • Die Brühe-Mischung nun schluckweise auf die Kartoffeln geben und alles verrühren.
  • Mit Salz und Pfeffer würzen, auch ruhig kräftig, die Kartoffeln brauchen Salz

Wichtig bei diesem Kartoffelsalat ist, dass er schön sämig wird. Das erreicht man, wenn man recht „rührig“ zu ihm ist. Also immer wieder umrühren, ruhen lassen, wieder umrühren. Das kann sich schon über eine paar Stunden hinziehen, aber es lohnt sich.

Den Schnittlauch einige Minuten vor dem Servieren untermengen.

Nicht nur als Beilage köstlich, den Salat esse ich auch solo!!

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